Häufig gestellte Fragen
FAQ
Hier finden Sie die Antworten zu Ihren Fragen
In der Schweiz gibt es verschiedene Bewilligungen, die auf Antrag ausgestellt werden. Damit Sie sich einen Überblick dazu machen, finden Sie Hier einen Überblick über alle Bewilligungen in der Schweiz.
Hier sehen Sie, dass jede/r EU/EFTA Bürger eine Bewilligung in der Schweiz bekommt, auch Stellensuchende.
Hier finden Sie die Adressen aller kantonalen Migrationsämter.
Personen mit Wohnsitz im Ausland, die in der Schweiz arbeiten, müssen grundsätzlich eine Krankenversicherung in der Schweiz abschliessen. Es sind Ausnahmen je nach Wohnsitzstaat und Nationalität der Arbeitnehmenden möglich. Die Ausnahmen finden Sie hier.
Ja, Sie dürfen auch in einem anderen Land wohnhaft sein, sofern Ihr Auftraggeber in der Schweiz ist und Sie die Tätigkeit in der Schweiz ausführen (als Grenzgänger).
payroll+ wird eine Grenzgängerbewilligung für Sie einholen für die Dauer Ihres Auftrags.
Infolge des Austritts des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union (EU) und nach dem Ende der vereinbarten Übergangsphase am 31. Dezember 2020 ist das Freizügigkeitsabkommen (FZA) mit der EU nicht mehr auf die Beziehungen zwischen der Schweiz und dem Vereinigten Königreich anwendbar.
Ab dem 1. Januar 2021 gelten UK-Staatsangehörige nicht mehr als EU-Bürgerinnen und -Bürger, sondern als Drittstaatsangehörige.
Neue Mitarbeiter/Freelancer/Contractors mit UK-Staatsangehörigkeit ab 1. Januar 2021
Aufgrund des Inländervorrangs ist bei einem Bewilligungsantrag für einen UK-Bürger nun analog der Antragsstellung eines Drittstaatenbürgers vorzugehen. Dies bedeutet, das Personen aus der Schweiz und den EU/EFTA-Staaten Vorrang haben.
In Folge dessen, kann payroll+ im Personalverleih und payroll+Flex Modell keine Mitarbeiter ohne Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz mit Staatsbürgerschaft UK anstellen.
Im payroll+Smart Modell, kann die Firma selbst einen Antrag auf Aufenthalt und Arbeit stellen.
Auf der Seite des Staatsekretariats finden Sie weitere Informationen zu dem Thema.
Für wen gilt der Schutzstatus S?
Gemäss Allgemeinverfügung des Bundesrats vom 11. März 2022 erhalten folgenden Personen temporären Schutz in der Schweiz:
1. Ukrainische Staatsangehörige und ihre Familienangehörigen (Partner/in, minderjährige Kinder, enge unterstützte Verwandte), die vor dem 24. Februar 2022 in der Ukraine wohnten.
2. Personen anderer Nationalität oder Staatenlose, die in der Ukraine einen internationalen oder nationalen Schutzstatus hatten.
3. Personen anderer Nationalität oder Staatenlose mit gültigem Aufenthaltstitel in der Ukraine, die nicht sicher und dauerhaft in ihr Heimatland zurückkehren können.
Was gilt für Personen mit Schutzstatus S?
Sie erhalten vorübergehenden Schutz in der Schweiz, sofern keine gesetzlichen Ausschlussgründe bestehen (Art. 73 AsylG).
Stellenmeldepflicht für Schutzstatus S?
Gemäss den Anmerkungen auf der Bewilligung, ist die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit bewilligungspflichtig gemäss Art. 75 AsylG. Diese Meldung muss durch den Arbeitgeber beim zuständigen Amt für Migration erfolgen. Der Arbeitgeber muss dabei die Angaben zur Beschäftigung (Lohn, Arbeitspensum, usw.) gemäss dem Arbeitsvertrag bestätigen.
Aufgrund der vertraglichen Vereinbarungen können in diesem Fall unsere Modelle «Personalverleih» und «KMU-Lohnpaket» angeboten werden. Das Modell Freelancer Onlinetool mit dem Provisionsarbeitsvertrag ist hierfür hingegen nicht geeignet. Bei Fragen oder weiteren Anliegen kontaktieren Sie uns bitte unter info@payrollplus.ch.
Ab dem 1. Dezember 2025 wird die bisherige Bewilligungspflicht für die Erwerbstätigkeit von Personen mit Schutzstatus S durch eine einfache Meldepflicht ersetzt. Bereits ab dem 23. Oktober 2025 können Arbeitgebende und selbstständigerwerbende Personen die Aufnahme oder Beendigung einer Erwerbstätigkeit über EasyGov.swiss oder direkt bei der zuständigen kantonalen Behörde melden. Die Änderung dient dem Abbau administrativer Hürden und erleichtert den Zugang zum Arbeitsmarkt. https://www.news.admin.ch/de/newnsb/O1q31tESAJVk
Wird der Angestellte ohne Verschulden innert der Probezeit an der Arbeitsleistung verhindert, so hat der Angestellte im Rahmen eines unbefristeten Arbeitsvertrags, keinen Lohnanspruch vor dem ersten Tag des vierten Monats des Arbeitsverhältnisses; der Angestellte hat daher den Lohnausfall während der Karenzfrist von drei Monaten auf sich zu nehmen. Das Gesetz sieht bei unbefristeten Arbeitsverhältnissen während den ersten drei Monaten keine zwingende Lohnfortzahlung bei Krankheit vor.
Weiterführende Links:
- Die 10 wichtigsten Fragen zum Thema Probezeit: https://www.bdo.ch/de-ch/publikationen/fachartikel/nl/probezeit
- Das muss im Arbeitsvertrag geregelt sein: https://www.beobachter.ch/arbeit-bildung/arbeitsrecht/das-muss-im-arbeitsvertrag-geregelt-sein-596288#
- Anspruch auf Lohn bei Krankheit: https://www.ktipp.ch/artikel/artikeldetail/habe-ich-den-lohn-zugut
- Lohnzahlung bei Verhinderung der Arbeitsleistung – OR Art. 324a: https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/27/317_321_377/de#a324a
Überstunden:
Bei einer Überschreitung der vertraglich festgelegten Normalarbeitszeit bis zur wöchentlichen Höchstarbeitszeit (je nach Branche 45 bis 50 Stunden) spricht man von Überstunden.
Überzeit:
Von Überzeit wird dann gesprochen, wenn die wöchentliche gesetzliche Höchstarbeitszeit (je nach Branche 45 bis 50 Stunden) überschritten wird.
Arbeitsgesetz:
Die wöchentliche Höchstarbeitszeit beträgt: 45 Stunden für Arbeitnehmer in industriellen Betrieben sowie für Büropersonal, technische und andere Angestellte, mit Einschluss des Verkaufspersonals in Grossbetrieben des Detailhandels; 50 Stunden für alle übrigen Arbeitnehmer.
Die maximale Tagesarbeitszeit beträgt 13h sofern die Ruhezeit von 11 aufeinanderfolgende Stunden, eingehalten wird.
Lohnzuschläge gemäss Arbeitsgesetz:
Der Arbeitgeber hat den Arbeitnehmern für die Überzeitarbeit einen Lohnzuschlag von wenigstens 25 Prozent auszurichten, dem Büropersonal sowie den technischen und andern Angestellten, mit Einschluss des Verkaufspersonals in Grossbetrieben des Detailhandels, jedoch nur für Überzeitarbeit, die 60 Stunden im Kalenderjahr übersteigt. (siehe Art. 12 ArG)
Somit kann bei payroll+ maximal 46.25h pro Woche ohne Zuschlag gearbeitet werden (52 Wochen pro Jahr – 4 Wochen Ferien = 48 Wochen / 60h : 48 Wochen = 1.25h pro Woche, kann zuschlagsfrei gearbeitet werden.
Arbeitszeiten/Überzeiten gelten gemäss ArG Art. 9-13 oder gemäss geltendem GAV
https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19640049/index.html#id-3
Ja, die entsprechenden Informationen entnehmen Sie unter:
Nachtarbeit
Nachtarbeit (ab 23 Uhr bis 6 Uhr morgens) und Sonntagsarbeit (ab Samstag 23 Uhr bis Sonntag 23 Uhr) sind grundsätzlich verboten.
Nachtarbeit kann bewilligt werden, wenn gewisse Bedingungen erfüllt sind. Dauernde oder regelmässig wiederkehrende Nachtarbeit wird vom SECO bewilligt, vorübergehende Nachtarbeit bis zu 10 Nächten pro Kalenderjahr wird von der kantonalen Behörde bewilligt. Das Formular für das Gesuch um Bewilligung für Nachtarbeit des Kanton Schwyz finden Sie unter folgendem Link.
Bei vorübergehender Nachtarbeit (weniger als 25 Nächte pro Kalenderjahr) hat der Arbeitgeber einen Lohnzuschlag von mindestens 25 % zu bezahlen. Bei dauernder oder regelmässig wiederkehrender Nachtarbeit hat der Arbeitnehmende Anspruch auf eine Kompensation von 10 % der Zeit, während der er Nachtarbeit geleistet hat. Die Ausgleichsruhezeit ist innerhalb eines Jahres zu gewähren (vgl. Art. 17b ArG; Art. 31 ArGV1). Auch die Mitarbeitenden, die im Stundenlohn arbeiten, erhalten den Zeitzuschlag von 10 % für regelmässige Nachtarbeit als bezahlte arbeitsfreie Zeit. Art. 22 ArG verbietet die Abgeltung der Ausgleichsruhezeit durch Geldleistungen (Link).
Für gewisse Kategorien von Arbeitnehmenden und Betrieben sind Sonderbestimmungen anwendbar, die Nachtarbeit ohne vorgängige Bewilligung erlauben (siehe Verordnung 2 zum Arbeitsgesetz).
Im Allgemeinen darf der Arbeitnehmende ohne seine ausdrückliche Zustimmung am Sonntag und in der Nacht nicht zur Arbeit aufgeboten werden.
Die Nachtarbeit kann in einem GAV individuell geregelt sein.
Weitere Infos zur Sonntags- und Nachtarbeit: https://www.ch.ch/de/sonntags-und-nachtarbeit/.
Den Sonntagen gleichgestellte Feiertage
Der Bundesfeiertag (1. August) ist der einzige eidgenössisch geregelte, bezahlte Feiertag. Er ist den Sonntagen gleichgestellt, ist ein arbeitsfreier Tag und muss von Gesetzes wegen vom Arbeitgeber voll bezahlt werden. Die Vorschriften über die Sonntagsarbeit sind bei einer Beschäftigung der Arbeitnehmenden am 1. August anwendbar.
Neben dem 1. August können die Kantone höchstens 8 ihrer Feiertage den Sonntagen gleichstellen (vgl. Formular Feiertagsregelung Kanton Schwyz). Wie an Sonntagen ist an diesen Tagen die Arbeit verboten. Der Arbeitgeber ist aber gesetzlich nicht verpflichtet, diese 8 Feiertage zu bezahlen. Es kann vertraglich vereinbart werden, dass diese Zeit vor- oder nachgeholt werden muss. Es ist jedoch bei Arbeitnehmenden im Monatslohn üblich, dass die Bezahlung dieser Feiertage vertraglich vereinbart wird (vgl. https://www.kmu-magazin.ch/recht/die-haeufigsten-arbeitsrechtlichen-fragen-rund-um-feiertage). Wer an einem Feiertag krank war, hat keinen Anspruch auf Nachgewährung. Wenn allerdings ein Feiertag in die Ferien fällt, muss dafür kein Ferientag hergegeben werden. Auch die Arbeitnehmenden im Stundenlohn haben keinen Anspruch auf Bezahlung. Oftmals wird aber auch ihnen die Bezahlung vertraglich zugesichert. Entweder wird ihnen ein voller Arbeitstag gutgeschrieben oder es wird 3.175 % (bei einer 5-Tage Woche für 8 Feiertage) auf den Stundenlohn draufgeschlagen.
Die Feiertagsarbeit kann in einem GAV (Gesamtarbeitsvertrag) individuell geregelt sein.
Soll trotzdem gearbeitet werden, bedarf es für die dem Arbeitsgesetz unterstellten Betriebe einer entsprechenden Bewilligung. Vorbehalten sind Sonderbestimmungen für bestimmte Gruppen von Betrieben oder Arbeitnehmern oder Arbeitnehmerinnen gemäss Verordnung 2 zum Arbeitsgesetz (ArGV2)
Dauernde oder regelmässig wiederkehrende Sonntagsarbeit wird bewilligt, sofern sie aus technischen oder wirtschaftlichen Gründen unentbehrlich ist. Vorübergehende Sonntagsarbeit wird bewilligt, sofern ein dringendes Bedürfnis nachgewiesen wird (Art. 19 Abs. 2 und 3 ArG). Dauernde oder regelmässig wiederkehrende Sonntagsarbeit wird vom SECO bewilligt, vorübergehende Sonntagsarbeit bis zu 6 Sonntagen pro Kalenderjahr wird von der kantonalen Behörde bewilligt (Art. 19 Abs. 4 ArG). Das Formular für das Gesuch um Bewilligung für Sonn-und Feiertagsarbeit für den Kanton Schwyz finden Sie unter nachfolgendem Link.
Muss der Arbeitnehmende an einem Feier- bzw. Sonntag arbeiten, so hat ihm der Arbeitgeber einen Zuschlag von 50 % zu bezahlen. Der Zuschlag muss bei vorübergehender Sonntagsarbeit auf jeden Fall bezahlt werden (Art. 19 Abs. 3 ArG), sowohl den Arbeitnehmenden im Monatslohn als auch im Stundenlohn. Das gilt auch für sogenannte Kader, die nicht als Angestellte mit einer höheren leitenden Tätigkeit betrachtet werden können (Art. 9 ArGV1). Bei dauernder oder regelmässig wiederkehrender Sonntagsarbeit ist dieser Zuschlag nicht geschuldet und es wird angenommen, dass die Sonntagsarbeit bereits im Monats- bzw. Stundenlohn berücksichtigt ist.
Gemäss Art. 20 ArG und Art. 21 ArGV1 ist zudem Ersatzruhe vorgesehen. Sonntagsarbeit von einer Dauer bis zu 5 Stunden ist innert 4 Wochen durch Freizeit auszugleichen. Dauert sie länger als 5 Stunden, so ist während der vorhergehenden oder folgenden Woche – im Anschluss an die tägliche Ruhezeit – ein auf einen Arbeitstag fallender Ersatzruhetag von mindestens 24 Stunden zu gewähren, somit eine zusammenhängende Ruhezeit von 35 Stunden. Bei Sonntagsarbeit darf der Arbeitnehmende nicht mehr als an 6 aufeinanderfolgenden Tagen arbeiten.
Im Allgemeinen darf der Arbeitnehmende ohne seine ausdrückliche Zustimmung am Sonntag und in der Nacht nicht zur Arbeit aufgeboten werden.
Für gewisse Kategorien von Arbeitnehmenden und Betrieben sind Sonderbestimmungen anwendbar, die Sonntagsarbeit ohne vorgängige Bewilligung erlauben (siehe Verordnung 2 zum Arbeitsgesetz).
Die Sonntagsarbeit kann in einem GAV individuell geregelt sein.
Den Sonntagen nicht gleichgestellte Feiertage
Über die oben erwähnten 8 Feiertage hinaus können die Kantone oder Gemeinden weitere Feiertage als öffentliche Ruhetage in ihren Ruhetagsgesetzen vorsehen, wobei diese aber nicht als den Sonntagen gleichgestellt im Sinne des Arbeitsgesetzes gelten, sondern sie werden arbeitsgesetzlich als Werktage behandelt. Fallen diese auf Werktage, gelten sie als normale Arbeitstage, an denen allenfalls aufgrund kantonaler oder kommunaler Vorschriften nicht gearbeitet werden darf und die kommunalen Ruhetagsvorschriften zur Anwendung kommen (Art. 71 lit. c ArG). Die Kantone können zudem ihre Feiertage nach Kantonsteilen unterschiedlich regeln.
Gemäss Art. 11 ArG kann bei den, den Sonntagen nicht gleichgestellten Feiertagen, die auf einen normalen Werktag fallen, vertraglich vereinbart werden, dass diese Zeit vor oder nachgeholt werden muss oder unbezahlt ist.
Wir verweisen auf die Wegleitung des SECO zu Art. 20a ArG.
Da die Regelung der den Sonntagen nicht gleichgestellten Feiertage den Kantonen oder Gemeinden überlassen ist, müssen zwingend die einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen des betreffenden Kantons konsultiert werden. Die nachfolgenden Ausführungen gelten somit nur für den Kanton Schwyz. Die den Sonntagen nicht gleichgestellten Feiertage (die kantonalen Feiertage gemäss Formular Feiertagsregelung Kanton Schwyz) sind im Ruhetagsgesetz des Kantons Schwyz geregelt. An diesen Feiertagen sind die Betriebe geschlossen zu halten. Soll trotzdem gearbeitet werden, so bedarf es einer Bewilligung des Amtes für Arbeit (Arbeitsinspektorat). Das Formular für das Gesuch um Bewilligung für Sonn-und Feiertagsarbeit für den Kanton Schwyz finden Sie unter nachfolgendem Link.
Muss bewilligungspflichtig gearbeitet werden, so ist die Arbeitszeit eins zu eins zu kompensieren. Ein Lohnzuschlag von 50 % muss nicht bezahlt werden.
Soll am Patrozinumsfest, d.h. an den klassischen Gemeindefeiertagen gearbeitet werden (nur Arbeit, ohne Verkauf), so bedarf es der Bewilligung der Gemeinde. Muss bewilligungspflichtig gearbeitet werden, so ist die Arbeitszeit eins zu eins zu kompensieren. Ein Lohnzuschlag von 50 % muss nicht bezahlt werden.
Nachfolgend zwei Beispiele aus der Praxis:
- Ein Gipserbetrieb aus dem Kanton Zürich schickt seinen Gipser am 15.08. (Maria Himmelfahrt) nach Lachen im Kanton Schwyz, um dort Gipserarbeiten in einem Haus vorzunehmen. Ist dies zulässig?
Antwort: Dies ist nicht zulässig. Die Verrichtung der Arbeit findet im Kanton Schwyz statt. Maria Himmelfahrt ist im Kanton Schwyz ein Feiertag, an dem es nicht erlaubt ist, zu arbeiten (vgl. § 3 des Ruhetagsgesetzes des Kantons Schwyz). Dabei spielt die Herkunft, bzw. die Ansässigkeit des Arbeitgebers (des Betriebes) keine Rolle. Ausschlaggebend ist, wo gearbeitet wird.
- Ein Gipserbetrieb aus dem Kanton Schwyz schickt seinen Gipser am 15.08. (Maria Himmelfahrt) nach Zürich, um dort Gipserarbeiten in einem Haus vorzunehmen. Ist dies zulässig?
Antwort: Dies ist zulässig, aber der Arbeitnehmer muss einverstanden sein, da der Arbeitgeber auf die Kultusfreiheit des Arbeitnehmers Rücksicht nehmen muss. Die Arbeitszeit muss 1:1 kompensiert werden, ein Zuschlag von 50 % muss nicht bezahlt werden. Ausschlaggebend ist auch hier, wo gearbeitet wird. Im Kanton Zürich ist Maria Himmelfahrt kein Feiertag.
25% Lohnzuschlag
Dieser wird fällig, wenn die Überstundenarbeit nicht durch Freizeit ausgeglichen wird und nichts anderes schriftlich verabredet oder durch Normalarbeitsvertrag oder Gesamtarbeitsvertrag bestimmt wurde (vgl. Art. 321c Abs. 3). Wenn nichts geregelt ist, gilt das Grundprinzip der Auszahlung inkl. 25 % Lohnzuschlag. Überstunden sind Stunden, welche über die vertraglich vereinbarte Arbeitszeit hinaus geleistet werden.
Zuschläge bzw. Höchstarbeitszeiten für die geltenden GAV’s können dem jeweiligen GAV (Gesamtarbeitsvertrag) entnommen werden (www.tempdata.ch).
Lohnzuschlag von wenigstens 25 % wird ausserdem fällig, wenn die gesetzliche, wöchentliche Höchstarbeitszeit gemäss Art. 13 Abs. 1 des Arbeitsgesetzes (ArG) überschritten wird. Bei den über die Höchstarbeitszeit hinaus geleisteten Stunden handelt es sich um Überzeit. Wird Überzeitarbeit im Einverständnis mit dem einzelnen Arbeitnehmer innert einem angemessenen Zeitraum durch Freizeit von gleicher Dauer abgegolten, so ist kein Zuschlag auszurichten (Art. 13 Abs. 2 ArG).
Dem Büropersonal sowie den technischen und andern Angestellten, mit Einschluss des Verkaufspersonals in Grossbetrieben des Detailhandels, ist jedoch nur für Überzeitarbeit, die 60 Stunden im Kalenderjahr übersteigt (Art. 13 Abs. 1 ArG), ein Lohnzuschlag von wenigstens 25 % auszurichten.
Somit kann bei payroll+ maximal 46.25h pro Woche ohne Zuschlag gearbeitet werden (52 Wochen pro Jahr – 4 Wochen Ferien = 48 Wochen / 60h:48Wochen = 1.25h pro Woche, kann zuschlagsfrei gearbeitet werden.
Arbeitszeiten/Überzeiten gelten gemäss Arg Art. 9-13
https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19640049/index.html#id-3
Bei vorübergehender Nachtarbeit (weniger als 25 Nächte pro Kalenderjahr) hat der Arbeitgeber einen Lohnzuschlag von mindestens 25 % zu bezahlen. Bei dauernder oder regelmässig wiederkehrender Nachtarbeit hat der Arbeitnehmende Anspruch auf eine Kompensation von 10 % der Zeit, während der er Nachtarbeit geleistet haben. Die Ausgleichsruhezeit ist innerhalb eines Jahres zu gewähren (vgl. Art. 17b ArG; Art. 31 ArGV1). Auch die Mitarbeitenden, die im Stundenlohn arbeiten, erhalten den Zeitzuschlag von 10 % für regelmässige Nachtarbeit als bezahlte arbeitsfreie Zeit. Art. 22 ArG verbietet die Abgeltung der Ausgleichsruhezeit durch Geldleistungen (Link)
50 % Lohnzuschlag
Muss der Arbeitnehmende an einem Feier- bzw. Sonntag arbeiten, so hat ihm der Arbeitgeber einen Zuschlag von 50 % zu bezahlen. Der Zuschlag muss bei vorübergehender Sonntagsarbeit auf jeden Fall bezahlt werden (Art. 19 Abs. 3 ArG), sowohl den Arbeitnehmenden im Monatslohn als auch denjenigen im Stundenlohn. Das gilt auch für so genannte Kader, die nicht als Angestellte mit einer höheren leitenden Tätigkeit betrachtet werden können (Art. 9 ArGV1). Bei dauernder oder regelmässig wiederkehrender Sonntagsarbeit ist dieser Zuschlag nicht geschuldet und es wird angenommen, dass die Sonntagsarbeit bereits im Monats- bzw. Stundenlohn berücksichtigt ist.
Gemäss Art. 20 ArG und Art. 21 ArGV1 ist zudem Ersatzruhe vorgesehen. Sonntagsarbeit von einer Dauer bis zu 5 Stunden ist innert 4 Wochen durch Freizeit auszugleichen. Dauert sie länger als 5 Stunden, so ist während der vorhergehenden oder folgenden Woche – im Anschluss an die tägliche Ruhezeit – ein auf einen Arbeitstag fallender Ersatzruhetag von mindestens 24 Stunden zu gewähren, somit eine zusammenhängende Ruhezeit von 35 Stunden. Bei Sonntagsarbeit darf der Arbeitnehmende nicht mehr als an 6 aufeinanderfolgenden Tagen arbeiten.
Im Allgemeinen darf der Arbeitnehmende ohne seine ausdrückliche Zustimmung am Sonntag und in der Nacht nicht zur Arbeit aufgeboten werden.
Für gewisse Kategorien von Arbeitnehmenden und Betrieben sind Sonderbestimmungen anwendbar, die Sonntagsarbeit ohne vorgängige Bewilligung erlauben (siehe Verordnung 2 zum Arbeitsgesetz).
Die Sonntagsarbeit kann in einem GAV individuell geregelt sein.
Ist Ihr Betrieb keinem GAV unterstellt, gilt für die Bewilligung von Sonntagsarbeit und auch Nachtarbeit das Arbeitsgesetz. Mehr dazu im FAQ (Sonntags-/Nachtarbeit).
Bei payroll+ beträgt die Probezeit gemäss Rahmenvertrag 3 Monate. Wird eine andere Probezeit gewünscht, kann dies individuell mit payroll+ besprochen und vereinbart werden.
Dies wird im Einzelvertrag vermerkt und ersetzt die Standardfrist von 3 Monaten des Rahmenarbeitsvertrags.
Grenzgängerinnen und Grenzgänger sind bei Arbeitslosigkeit in ihrem Wohnsitzstaat versichert. Bei Kurzarbeit, wetterbedingten Arbeitsausfällen oder bei Insolvenz des Arbeitgebers, ist das Beschäftigungsland zuständig.
Wenn Sie als Grenzgängerin oder Grenzgänger in der Schweiz arbeiten und Ihre Stelle verlieren, wenden Sie sich für den Antrag auf Arbeitslosenentschädigung an das Arbeitsamt Ihres Wohnortes. In der Schweiz haben Sie keinen Anspruch auf Leistungen der Arbeitslosenversicherung.
Damit Sie in Ihrem Wohnsitzstaat die Schweizer Beitragszeiten nachweisen können, benötigen Sie das Formular PD U1. Dieses können Sie bei einer Arbeitslosenkasse beantragen.
In einem ersten Schritt lassen Sie bitte das Formular „Arbeitgeberbescheinigung international“ von Ihrem bzw. Ihren letzten Schweizer Arbeitgeber(n) ausfüllen und an Sie zurücksenden.
Wird die angestellte Person während der Probezeit über einen längeren Zeitraum krank, so kann payroll+ das Arbeitsverhältnis gemäss Art. 335b Abs. 1 OR jederzeit kündigen. Kündigung zur Unzeit gemäss Art. 336c Abs. 1 Bst. b OR kommt erst zum Tragen, wenn die angestellte Person die Probezeit erfolgreich absolviert hat. Diese Kündigung erfolgt nicht aus Schikane, sondern hat einen pragmatischen Grund. Mit jeder Anmeldung eines Krankheitsfalles bei der Krankentaggeldversicherung und der Erbringung von Leistungen wird die Police belastet. Sobald die Anmeldung von Fällen eine gewisse Anzahl erreicht, wird die Kranktaggeldversicherung die Prämien entsprechend erhöhen, da ein höheres Risiko für sie besteht. Das Geschäftsmodell von payroll+ ist anfällig für eine höhere Rate an Krankheitsfällen, da es sich um ein Dreiecksarbeitsverhältnis handelt. Damit die Prämien der Kollektiv-Krankentaggeldversicherung nicht ins Unermessliche steigen, was auch den übrigen angestellten Personen zu Gute kommt und sich vor Betrug zu schützen, hat die payroll+ AG keine andere Wahl, als das Arbeitsverhältnis in solchen Fällen zu beenden.
Sollte die angestellte Person selber die Kündigung ausgesprochen haben, dann gelten diese Sperrfristen nicht.
Das Arbeitsverhältnis kann nach der Genesung unter Absprache und neuem Vertrag mit payroll+ wieder aufgenommen werden.
Die Kündigungsfristen können je nach Anstellungsmodell variieren.
Personalverleih:
- vom 1.-3. Monat, 2 Tage
- vom 4.-6. Monat, 7 Tage
- ab dem 7. Monat, 1 Monat auf den selben Tag im Folgemonat
Da es sich hier um eine relativ-zwingende Norm handelt, dürfen diese Fristen nicht unterschritten werden, können jedoch individuell im Einsatzvertrag zu Gunsten des Arbeitnehmer abgeändert werden.
Freelancer Vertrag OR:
Hier werden die Kündigungsfristen zwischen der auftraggebenden Firma und dem Mitarbeitenden im Auftrag/Werkvertrag festgehalten.
Zwischen payroll+ und dem Mitarbeitenden gilt im Provisionsarbeitsvertrag folgende Kündigungsfrist:
Der Angestellte hat grundsätzlich jederzeit das Recht, ohne Nennung von Gründen den Vertrag sofort aufzulösen. Vereinbarungen mit dem Kunden müssen jedoch zwingend eingehalten werden. Dabei muss aber der Angestellte die nachfolgenden Ausführungen betreffend einer Anmeldung beim RAV bedenken.
Die Kündigungsfristen sind:
- während der dreimonatigen Probezeit 2 Arbeitstage (gemäss Art. 335b Abs. 2 OR verkürzt)
- nach der Probezeit 30 Tage (Kündigung kann auch während eines Monats erfolgen, also nicht nur auf Ende eines Monats)
Zum Schutz des Angestellten verlangt der Gesetzgeber gemäss Art. 335c Abs. 1 und 2 OR, dass die einmonatige Kündigungsfrist eingehalten wird. Der Angestellte wird angehalten Kündigungsfristen im Blick zu haben. Sobald sich abzeichnet, dass keine Aufträge mehr ausgeführt werden können, muss der Angestellte uns dies melden, damit payroll+ oder der Angestellte infolge Auftragsende kündigen kann. Der Angestellte sollte den Kunden auch darauf hinweisen, damit dieser frühzeitig Bescheid gibt, wenn er keine Arbeit mehr hat. Der Angestellte muss im Weiteren beachten, dass bei einer allfälligen Anmeldung beim RAV verlangt wird, dass der Lohn für die Kündigungsfristen beim Arbeitgeber geltend gemacht werden soll. Da der Angestellte in dieser Zeit allenfalls keine Zahlungseingänge mehr verzeichnet, kann payroll+ ihm die 97% auch nicht auszahlen. Diese Lohnabrechnung mit CHF 0.- wird dann in die Berechnung des Verdienstes einfliessen.
payroll+ Flex:
Der Vertrag wird gemäss OR Art 394 als Auftrag abgeschlossen und ist jederzeit kündbar.
payroll+ KMU Lohn-Paket:
Hier gelten die Kündigungsfristen, welche zwischen dem Arbeitgeber mit dem Mitarbeitenden vereinbart wurden.
Die Kündigungsfristen dürfen die Fristen gemäss OR oder geltendem GAV (Gesamtarbeitsvertrag) im Betrieb nicht unterschreiten.
Gemäss Art. 335c Abs. 1 OR kann das Arbeitsverhältnis nach Ablauf der Probezeit im ersten Dienstjahr mit einer Kündigungsfirst von 1. Monat, im 2. und bis zum 9. Dienstjahr mit einer Frist von 2 Monaten und nachher mit einer Frist von 3 Monaten je auf das Ende eines Monats gekündigt werden.
Diese Fristen dürfen durch schriftliche Abrede, Normalarbeitsvertrag oder Gesamtarbeitsvertrag abgeändert werden; unter einen Monat dürfen sie jedoch nur durch Gesamtarbeitsvertrag und nur für das erste Dienstjahr herabgesetzt werden (Art. 335c Abs. 2 OR).
Gemäss Gesetz erfolgt die Kündigung auf das Ende eines Monats. Durch vertragliche Abrede kann dies jedoch geändert werden und jeder beliebige Tag als Kündigungsendtermin bestimmt werden, solange die Kündigungsfrist eingehalten wird.
Vgl. dazu folgender Link: https://www.seco.admin.ch/seco/de/home/Arbeit/Personenfreizugigkeit_Arbeitsbeziehungen/Arbeitsrecht/FAQ_zum_privaten_Arbeitsrecht/kuendigung.html (unter der Frage „Welche Kündigungsfristen sieht das Gesetz vor?“).
Noch ein spezieller Hinweis:
Wird eine Kündigung noch im 1. Dienstjahr zugestellt, so gilt die Kündigungsfrist von einem Monat, auch wenn die Kündigungsfrist erst im 2. Dienstjahr abläuft.
Wird der Angestellte ohne Verschulden innert der Probezeit an der Arbeitsleistung verhindert, so hat der Angestellte im Rahmen eines unbefristeten Arbeitsvertrags, keinen Lohnanspruch vor dem ersten Tag des vierten Monats des Arbeitsverhältnisses; der Angestellte hat daher den Lohnausfall während der Karenzfrist von drei Monaten auf sich zu nehmen. Das Gesetz sieht bei unbefristeten Arbeitsverhältnissen während den ersten drei Monaten keine zwingende Lohnfortzahlung bei Krankheit vor.
Weiterführende Links:
- Die 10 wichtigsten Fragen zum Thema Probezeit: https://www.bdo.ch/de-ch/publikationen/fachartikel/nl/probezeit
- Das muss im Arbeitsvertrag geregelt sein: https://www.beobachter.ch/arbeit-bildung/arbeitsrecht/das-muss-im-arbeitsvertrag-geregelt-sein-596288#
- Anspruch auf Lohn bei Krankheit: https://www.ktipp.ch/artikel/artikeldetail/habe-ich-den-lohn-zugut
- Lohnzahlung bei Verhinderung der Arbeitsleistung – OR Art. 324a: https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/27/317_321_377/de#a324a
Überstunden:
Bei einer Überschreitung der vertraglich festgelegten Normalarbeitszeit bis zur wöchentlichen Höchstarbeitszeit (je nach Branche 45 bis 50 Stunden) spricht man von Überstunden.
Überzeit:
Von Überzeit wird dann gesprochen, wenn die wöchentliche gesetzliche Höchstarbeitszeit (je nach Branche 45 bis 50 Stunden) überschritten wird.
Arbeitsgesetz:
Die wöchentliche Höchstarbeitszeit beträgt: 45 Stunden für Arbeitnehmer in industriellen Betrieben sowie für Büropersonal, technische und andere Angestellte, mit Einschluss des Verkaufspersonals in Grossbetrieben des Detailhandels; 50 Stunden für alle übrigen Arbeitnehmer.
Die maximale Tagesarbeitszeit beträgt 13h sofern die Ruhezeit von 11 aufeinanderfolgende Stunden, eingehalten wird.
Lohnzuschläge gemäss Arbeitsgesetz:
Der Arbeitgeber hat den Arbeitnehmern für die Überzeitarbeit einen Lohnzuschlag von wenigstens 25 Prozent auszurichten, dem Büropersonal sowie den technischen und andern Angestellten, mit Einschluss des Verkaufspersonals in Grossbetrieben des Detailhandels, jedoch nur für Überzeitarbeit, die 60 Stunden im Kalenderjahr übersteigt. (siehe Art. 12 ArG)
Somit kann bei payroll+ maximal 46.25h pro Woche ohne Zuschlag gearbeitet werden (52 Wochen pro Jahr – 4 Wochen Ferien = 48 Wochen / 60h : 48 Wochen = 1.25h pro Woche, kann zuschlagsfrei gearbeitet werden.
Arbeitszeiten/Überzeiten gelten gemäss ArG Art. 9-13 oder gemäss geltendem GAV
https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19640049/index.html#id-3
Ja, die entsprechenden Informationen entnehmen Sie unter:
Nachtarbeit
Nachtarbeit (ab 23 Uhr bis 6 Uhr morgens) und Sonntagsarbeit (ab Samstag 23 Uhr bis Sonntag 23 Uhr) sind grundsätzlich verboten.
Nachtarbeit kann bewilligt werden, wenn gewisse Bedingungen erfüllt sind. Dauernde oder regelmässig wiederkehrende Nachtarbeit wird vom SECO bewilligt, vorübergehende Nachtarbeit bis zu 10 Nächten pro Kalenderjahr wird von der kantonalen Behörde bewilligt. Das Formular für das Gesuch um Bewilligung für Nachtarbeit des Kanton Schwyz finden Sie unter folgendem Link.
Bei vorübergehender Nachtarbeit (weniger als 25 Nächte pro Kalenderjahr) hat der Arbeitgeber einen Lohnzuschlag von mindestens 25 % zu bezahlen. Bei dauernder oder regelmässig wiederkehrender Nachtarbeit hat der Arbeitnehmende Anspruch auf eine Kompensation von 10 % der Zeit, während der er Nachtarbeit geleistet hat. Die Ausgleichsruhezeit ist innerhalb eines Jahres zu gewähren (vgl. Art. 17b ArG; Art. 31 ArGV1). Auch die Mitarbeitenden, die im Stundenlohn arbeiten, erhalten den Zeitzuschlag von 10 % für regelmässige Nachtarbeit als bezahlte arbeitsfreie Zeit. Art. 22 ArG verbietet die Abgeltung der Ausgleichsruhezeit durch Geldleistungen (Link).
Für gewisse Kategorien von Arbeitnehmenden und Betrieben sind Sonderbestimmungen anwendbar, die Nachtarbeit ohne vorgängige Bewilligung erlauben (siehe Verordnung 2 zum Arbeitsgesetz).
Im Allgemeinen darf der Arbeitnehmende ohne seine ausdrückliche Zustimmung am Sonntag und in der Nacht nicht zur Arbeit aufgeboten werden.
Die Nachtarbeit kann in einem GAV individuell geregelt sein.
Weitere Infos zur Sonntags- und Nachtarbeit: https://www.ch.ch/de/sonntags-und-nachtarbeit/.
Den Sonntagen gleichgestellte Feiertage
Der Bundesfeiertag (1. August) ist der einzige eidgenössisch geregelte, bezahlte Feiertag. Er ist den Sonntagen gleichgestellt, ist ein arbeitsfreier Tag und muss von Gesetzes wegen vom Arbeitgeber voll bezahlt werden. Die Vorschriften über die Sonntagsarbeit sind bei einer Beschäftigung der Arbeitnehmenden am 1. August anwendbar.
Neben dem 1. August können die Kantone höchstens 8 ihrer Feiertage den Sonntagen gleichstellen (vgl. Formular Feiertagsregelung Kanton Schwyz). Wie an Sonntagen ist an diesen Tagen die Arbeit verboten. Der Arbeitgeber ist aber gesetzlich nicht verpflichtet, diese 8 Feiertage zu bezahlen. Es kann vertraglich vereinbart werden, dass diese Zeit vor- oder nachgeholt werden muss. Es ist jedoch bei Arbeitnehmenden im Monatslohn üblich, dass die Bezahlung dieser Feiertage vertraglich vereinbart wird (vgl. https://www.kmu-magazin.ch/recht/die-haeufigsten-arbeitsrechtlichen-fragen-rund-um-feiertage). Wer an einem Feiertag krank war, hat keinen Anspruch auf Nachgewährung. Wenn allerdings ein Feiertag in die Ferien fällt, muss dafür kein Ferientag hergegeben werden. Auch die Arbeitnehmenden im Stundenlohn haben keinen Anspruch auf Bezahlung. Oftmals wird aber auch ihnen die Bezahlung vertraglich zugesichert. Entweder wird ihnen ein voller Arbeitstag gutgeschrieben oder es wird 3.175 % (bei einer 5-Tage Woche für 8 Feiertage) auf den Stundenlohn draufgeschlagen.
Die Feiertagsarbeit kann in einem GAV (Gesamtarbeitsvertrag) individuell geregelt sein.
Soll trotzdem gearbeitet werden, bedarf es für die dem Arbeitsgesetz unterstellten Betriebe einer entsprechenden Bewilligung. Vorbehalten sind Sonderbestimmungen für bestimmte Gruppen von Betrieben oder Arbeitnehmern oder Arbeitnehmerinnen gemäss Verordnung 2 zum Arbeitsgesetz (ArGV2)
Dauernde oder regelmässig wiederkehrende Sonntagsarbeit wird bewilligt, sofern sie aus technischen oder wirtschaftlichen Gründen unentbehrlich ist. Vorübergehende Sonntagsarbeit wird bewilligt, sofern ein dringendes Bedürfnis nachgewiesen wird (Art. 19 Abs. 2 und 3 ArG). Dauernde oder regelmässig wiederkehrende Sonntagsarbeit wird vom SECO bewilligt, vorübergehende Sonntagsarbeit bis zu 6 Sonntagen pro Kalenderjahr wird von der kantonalen Behörde bewilligt (Art. 19 Abs. 4 ArG). Das Formular für das Gesuch um Bewilligung für Sonn-und Feiertagsarbeit für den Kanton Schwyz finden Sie unter nachfolgendem Link.
Muss der Arbeitnehmende an einem Feier- bzw. Sonntag arbeiten, so hat ihm der Arbeitgeber einen Zuschlag von 50 % zu bezahlen. Der Zuschlag muss bei vorübergehender Sonntagsarbeit auf jeden Fall bezahlt werden (Art. 19 Abs. 3 ArG), sowohl den Arbeitnehmenden im Monatslohn als auch im Stundenlohn. Das gilt auch für sogenannte Kader, die nicht als Angestellte mit einer höheren leitenden Tätigkeit betrachtet werden können (Art. 9 ArGV1). Bei dauernder oder regelmässig wiederkehrender Sonntagsarbeit ist dieser Zuschlag nicht geschuldet und es wird angenommen, dass die Sonntagsarbeit bereits im Monats- bzw. Stundenlohn berücksichtigt ist.
Gemäss Art. 20 ArG und Art. 21 ArGV1 ist zudem Ersatzruhe vorgesehen. Sonntagsarbeit von einer Dauer bis zu 5 Stunden ist innert 4 Wochen durch Freizeit auszugleichen. Dauert sie länger als 5 Stunden, so ist während der vorhergehenden oder folgenden Woche – im Anschluss an die tägliche Ruhezeit – ein auf einen Arbeitstag fallender Ersatzruhetag von mindestens 24 Stunden zu gewähren, somit eine zusammenhängende Ruhezeit von 35 Stunden. Bei Sonntagsarbeit darf der Arbeitnehmende nicht mehr als an 6 aufeinanderfolgenden Tagen arbeiten.
Im Allgemeinen darf der Arbeitnehmende ohne seine ausdrückliche Zustimmung am Sonntag und in der Nacht nicht zur Arbeit aufgeboten werden.
Für gewisse Kategorien von Arbeitnehmenden und Betrieben sind Sonderbestimmungen anwendbar, die Sonntagsarbeit ohne vorgängige Bewilligung erlauben (siehe Verordnung 2 zum Arbeitsgesetz).
Die Sonntagsarbeit kann in einem GAV individuell geregelt sein.
Den Sonntagen nicht gleichgestellte Feiertage
Über die oben erwähnten 8 Feiertage hinaus können die Kantone oder Gemeinden weitere Feiertage als öffentliche Ruhetage in ihren Ruhetagsgesetzen vorsehen, wobei diese aber nicht als den Sonntagen gleichgestellt im Sinne des Arbeitsgesetzes gelten, sondern sie werden arbeitsgesetzlich als Werktage behandelt. Fallen diese auf Werktage, gelten sie als normale Arbeitstage, an denen allenfalls aufgrund kantonaler oder kommunaler Vorschriften nicht gearbeitet werden darf und die kommunalen Ruhetagsvorschriften zur Anwendung kommen (Art. 71 lit. c ArG). Die Kantone können zudem ihre Feiertage nach Kantonsteilen unterschiedlich regeln.
Gemäss Art. 11 ArG kann bei den, den Sonntagen nicht gleichgestellten Feiertagen, die auf einen normalen Werktag fallen, vertraglich vereinbart werden, dass diese Zeit vor oder nachgeholt werden muss oder unbezahlt ist.
Wir verweisen auf die Wegleitung des SECO zu Art. 20a ArG.
Da die Regelung der den Sonntagen nicht gleichgestellten Feiertage den Kantonen oder Gemeinden überlassen ist, müssen zwingend die einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen des betreffenden Kantons konsultiert werden. Die nachfolgenden Ausführungen gelten somit nur für den Kanton Schwyz. Die den Sonntagen nicht gleichgestellten Feiertage (die kantonalen Feiertage gemäss Formular Feiertagsregelung Kanton Schwyz) sind im Ruhetagsgesetz des Kantons Schwyz geregelt. An diesen Feiertagen sind die Betriebe geschlossen zu halten. Soll trotzdem gearbeitet werden, so bedarf es einer Bewilligung des Amtes für Arbeit (Arbeitsinspektorat). Das Formular für das Gesuch um Bewilligung für Sonn-und Feiertagsarbeit für den Kanton Schwyz finden Sie unter nachfolgendem Link.
Muss bewilligungspflichtig gearbeitet werden, so ist die Arbeitszeit eins zu eins zu kompensieren. Ein Lohnzuschlag von 50 % muss nicht bezahlt werden.
Soll am Patrozinumsfest, d.h. an den klassischen Gemeindefeiertagen gearbeitet werden (nur Arbeit, ohne Verkauf), so bedarf es der Bewilligung der Gemeinde. Muss bewilligungspflichtig gearbeitet werden, so ist die Arbeitszeit eins zu eins zu kompensieren. Ein Lohnzuschlag von 50 % muss nicht bezahlt werden.
Nachfolgend zwei Beispiele aus der Praxis:
- Ein Gipserbetrieb aus dem Kanton Zürich schickt seinen Gipser am 15.08. (Maria Himmelfahrt) nach Lachen im Kanton Schwyz, um dort Gipserarbeiten in einem Haus vorzunehmen. Ist dies zulässig?
Antwort: Dies ist nicht zulässig. Die Verrichtung der Arbeit findet im Kanton Schwyz statt. Maria Himmelfahrt ist im Kanton Schwyz ein Feiertag, an dem es nicht erlaubt ist, zu arbeiten (vgl. § 3 des Ruhetagsgesetzes des Kantons Schwyz). Dabei spielt die Herkunft, bzw. die Ansässigkeit des Arbeitgebers (des Betriebes) keine Rolle. Ausschlaggebend ist, wo gearbeitet wird.
- Ein Gipserbetrieb aus dem Kanton Schwyz schickt seinen Gipser am 15.08. (Maria Himmelfahrt) nach Zürich, um dort Gipserarbeiten in einem Haus vorzunehmen. Ist dies zulässig?
Antwort: Dies ist zulässig, aber der Arbeitnehmer muss einverstanden sein, da der Arbeitgeber auf die Kultusfreiheit des Arbeitnehmers Rücksicht nehmen muss. Die Arbeitszeit muss 1:1 kompensiert werden, ein Zuschlag von 50 % muss nicht bezahlt werden. Ausschlaggebend ist auch hier, wo gearbeitet wird. Im Kanton Zürich ist Maria Himmelfahrt kein Feiertag.
25% Lohnzuschlag
Dieser wird fällig, wenn die Überstundenarbeit nicht durch Freizeit ausgeglichen wird und nichts anderes schriftlich verabredet oder durch Normalarbeitsvertrag oder Gesamtarbeitsvertrag bestimmt wurde (vgl. Art. 321c Abs. 3). Wenn nichts geregelt ist, gilt das Grundprinzip der Auszahlung inkl. 25 % Lohnzuschlag. Überstunden sind Stunden, welche über die vertraglich vereinbarte Arbeitszeit hinaus geleistet werden.
Zuschläge bzw. Höchstarbeitszeiten für die geltenden GAV’s können dem jeweiligen GAV (Gesamtarbeitsvertrag) entnommen werden (www.tempdata.ch).
Lohnzuschlag von wenigstens 25 % wird ausserdem fällig, wenn die gesetzliche, wöchentliche Höchstarbeitszeit gemäss Art. 13 Abs. 1 des Arbeitsgesetzes (ArG) überschritten wird. Bei den über die Höchstarbeitszeit hinaus geleisteten Stunden handelt es sich um Überzeit. Wird Überzeitarbeit im Einverständnis mit dem einzelnen Arbeitnehmer innert einem angemessenen Zeitraum durch Freizeit von gleicher Dauer abgegolten, so ist kein Zuschlag auszurichten (Art. 13 Abs. 2 ArG).
Dem Büropersonal sowie den technischen und andern Angestellten, mit Einschluss des Verkaufspersonals in Grossbetrieben des Detailhandels, ist jedoch nur für Überzeitarbeit, die 60 Stunden im Kalenderjahr übersteigt (Art. 13 Abs. 1 ArG), ein Lohnzuschlag von wenigstens 25 % auszurichten.
Somit kann bei payroll+ maximal 46.25h pro Woche ohne Zuschlag gearbeitet werden (52 Wochen pro Jahr – 4 Wochen Ferien = 48 Wochen / 60h:48Wochen = 1.25h pro Woche, kann zuschlagsfrei gearbeitet werden.
Arbeitszeiten/Überzeiten gelten gemäss Arg Art. 9-13
https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19640049/index.html#id-3
Bei vorübergehender Nachtarbeit (weniger als 25 Nächte pro Kalenderjahr) hat der Arbeitgeber einen Lohnzuschlag von mindestens 25 % zu bezahlen. Bei dauernder oder regelmässig wiederkehrender Nachtarbeit hat der Arbeitnehmende Anspruch auf eine Kompensation von 10 % der Zeit, während der er Nachtarbeit geleistet haben. Die Ausgleichsruhezeit ist innerhalb eines Jahres zu gewähren (vgl. Art. 17b ArG; Art. 31 ArGV1). Auch die Mitarbeitenden, die im Stundenlohn arbeiten, erhalten den Zeitzuschlag von 10 % für regelmässige Nachtarbeit als bezahlte arbeitsfreie Zeit. Art. 22 ArG verbietet die Abgeltung der Ausgleichsruhezeit durch Geldleistungen (Link)
50 % Lohnzuschlag
Muss der Arbeitnehmende an einem Feier- bzw. Sonntag arbeiten, so hat ihm der Arbeitgeber einen Zuschlag von 50 % zu bezahlen. Der Zuschlag muss bei vorübergehender Sonntagsarbeit auf jeden Fall bezahlt werden (Art. 19 Abs. 3 ArG), sowohl den Arbeitnehmenden im Monatslohn als auch denjenigen im Stundenlohn. Das gilt auch für so genannte Kader, die nicht als Angestellte mit einer höheren leitenden Tätigkeit betrachtet werden können (Art. 9 ArGV1). Bei dauernder oder regelmässig wiederkehrender Sonntagsarbeit ist dieser Zuschlag nicht geschuldet und es wird angenommen, dass die Sonntagsarbeit bereits im Monats- bzw. Stundenlohn berücksichtigt ist.
Gemäss Art. 20 ArG und Art. 21 ArGV1 ist zudem Ersatzruhe vorgesehen. Sonntagsarbeit von einer Dauer bis zu 5 Stunden ist innert 4 Wochen durch Freizeit auszugleichen. Dauert sie länger als 5 Stunden, so ist während der vorhergehenden oder folgenden Woche – im Anschluss an die tägliche Ruhezeit – ein auf einen Arbeitstag fallender Ersatzruhetag von mindestens 24 Stunden zu gewähren, somit eine zusammenhängende Ruhezeit von 35 Stunden. Bei Sonntagsarbeit darf der Arbeitnehmende nicht mehr als an 6 aufeinanderfolgenden Tagen arbeiten.
Im Allgemeinen darf der Arbeitnehmende ohne seine ausdrückliche Zustimmung am Sonntag und in der Nacht nicht zur Arbeit aufgeboten werden.
Für gewisse Kategorien von Arbeitnehmenden und Betrieben sind Sonderbestimmungen anwendbar, die Sonntagsarbeit ohne vorgängige Bewilligung erlauben (siehe Verordnung 2 zum Arbeitsgesetz).
Die Sonntagsarbeit kann in einem GAV individuell geregelt sein.
Ist Ihr Betrieb keinem GAV unterstellt, gilt für die Bewilligung von Sonntagsarbeit und auch Nachtarbeit das Arbeitsgesetz. Mehr dazu im FAQ (Sonntags-/Nachtarbeit).
Bei payroll+ beträgt die Probezeit gemäss Rahmenvertrag 3 Monate. Wird eine andere Probezeit gewünscht, kann dies individuell mit payroll+ besprochen und vereinbart werden.
Dies wird im Einzelvertrag vermerkt und ersetzt die Standardfrist von 3 Monaten des Rahmenarbeitsvertrags.
Arbeitszeugnis
payroll+ stellt gerne ein Arbeitszeugnis (AZ) für den Einsatz des Mitarbeiters aus. Dies kann jedoch nur korrekt ausgestellt werden, wenn der Einsatzbetrieb die benötigten Informationen dazu liefert. Der Mitarbeiter war nicht bei payroll+ im Einsatz. Wir können somit keine Aussagen zur Person, der Tätigkeit oder den Ausführungen machen.
Der Einsatzbetrieb darf ein Arbeitszeugnis selbst ausstellen oder uns den Text/Beschrieb dazu liefern.
Arbeitsbestätigung
Wir können jederzeit auf Verlangen eine Arbeitsbestätigung ausstellen. Diese beinhaltet den Zeitraum, den Jobtitel und den Einsatzbetrieb.
payroll+ erstellt oder korrigiert keine Arbeitszeugnisse. Jedoch kann unser Partner, welcher nur auf Arbeitszeugnisse spezialisiert ist, dies einfach und kostengünstig für Sie erstellen oder korrigieren:
Teilnahmeberechtigung
Alle können am payroll+ Programm «bring a friend» teilnehmen, auch diejenigen, die keine Kunden von payroll+ sind.
Was erhalten Sie bei einer Empfehlung?
payroll+ zahlt einmalig CHF 500.-, sobald payroll+ mit der Empfehlung mindestens CHF 1’500.- Marge erreicht.
Freelancer
Beispiel: Martin Muster empfiehlt einer Freundin payroll+ und diese Freundin rechnet danach als Freelancerin über payroll+ ab. Sobald die Freundin CHF 1’500.- Marge für payroll+ eingebracht hat, erhält Martin Muster einmalig CHF 500.- für seine Empfehlung.
KMU & Start-ups
Beispiel: Martin Muster empfiehlt die „Mehrwert AG“ an payroll+ und diese rechnet danach als KMU über payroll+ ab. Sobald die „Mehrwert AG“ CHF 1’500.- Marge für payroll+ eingebracht hat, erhält Martin Muster einmalig CHF 500.- für seine Empfehlung.
In folgenden Fällen findet keine Auszahlung statt:
- Erhält payroll+ eine Empfehlung für einen potentiellen Kunden, welcher bereits vor dieser Übermittlung in Kontakt mit payroll+ war (nachweislich in den letzten 6 Monaten) so gilt dieser Kontakt nicht als neu und es besteht kein Anspruch auf Auszahlung der CHF 500.-. payroll+ kann den Nachweis des Kontakts mittels CRM Eintrag nachweisen.
- Bringt die Empfehlung der payroll+ keine Marge ein, dann besteht auch kein Anspruch auf Auszahlung der CHF 500.-.
- In folgenden Fällen generiert payroll+ keine Marge:
- Mitarbeitende arbeitet nicht (Kein Lohn wird generiert und somit auch keine Marge)
- Mitarbeitende ist krank/hatte einen Unfall
- Mitarbeitende ist in den Ferien
- Mitarbeitende ist im Militär/Schwangerschaftsurlaub
- Mitarbeitende nimmt gesetzliche Absenz
- Kantonale Feiertage
- Betriebsferien der Firmen
Auszahlung der bring a friend Prämie
payroll+ tätigt die Zahlungen der Prämie erst, wenn die Marge von CHF 1’500.- erreicht wurde.
Alle Zahlungen, die payroll+ für die Empfehlungen auszahlt, werden als Lohn ausbezahlt. Vom Auszahlungsbetrag werden alle nötigen Sozialabzüge und Versicherungen (Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträge) abgezogen.
Direktauszahlungen (nicht als Lohn) sind nur möglich bei Firmen (AG/GmbH).
Werden Sie payroll+ Champions
Bei 10 Empfehlungen, die einen Lohn von payroll+ erhalten, besteht ein Anspruch auf eine Extrazahlung von CHF 2’000.-.
Ja, sofern Sie die Höchstarbeitszeit pro Woche/Monat einhalten.
Die Maximalarbeitszeit pro Woche ohne GAV (Gesamtarbeitsvertrag) beträgt 46.25h.
Ist Ihr Beruf einem allgemeinverbindlichen GAV unterstellt, dann gelten die Höchstarbeitszeiten dieses GAVs.
Erwerbsersatzordnung
Anspruch auf Erwerbsausfallentschädigungen (EO) haben in der Schweiz oder im Ausland wohnhafte Personen,
- die in der schweizerischen Armee, im militärischen Frauendienst und im Rotkreuzdienst Dienst leisten;
- Zivildienst leisten;
- im Zivilschutz Dienst leisten;
- an eidgenössischen oder kantonalen Leiterkursen von Jugend und Sport teilnehmen;
- an Jungschützenleiterkursen teilnehmen.
Die Dienstleistenden erhalten von den Rechnungsführern bzw. der Vollzugsstelle für jeden Dienst eine Meldekarte über die geleisteten Diensttage und leiten diese vollständig ausgefüllt weiter an payroll+.
Wir bescheinigen auf der EO-Anmeldung Ihren vordienstlichen Lohn und leiten diese unverzüglich an Ihre Ausgleichskasse weiter. So kann die Auszahlung der EO-Entschädigung möglichst rasch erfolgen.
Mutterschaftsentschädigung
Erwerbstätige Mütter können für die ersten 14 Wochen nach der Geburt des Kindes eine Mutterschaftsentschädigung erhalten. Dazu muss die Mutter in den neun Monaten vor der Geburt in der Schweiz bei der AHV/IV/EO versichert gewesen sein. Zudem muss sie innerhalb dieser neun Monate mindestens fünf Monate erwerbstätig gewesen sein. Zum Zeitpunkt der Geburt muss die Mutter in einem Arbeitsverhältnis stehen oder als Selbstständigerwerbende bei einer Ausgleichskasse angeschlossen sein. Nimmt die Mutter die Arbeit innerhalb der 14 Wochen nach der Geburt wieder auf, entfällt für die restliche Zeit der Anspruch auf die Entschädigung.
Die Mutterschaftsentschädigung wird als Taggeld ausgerichtet und beträgt 80% des vor der Niederkunft erzielten durchschnittlichen Erwerbseinkommens, höchstens aber 196 Franken pro Tag.
Die Mutterschaftsentschädigung muss mit dem offiziellen Formular, welches wir Ihnen zustellen, angemeldet und bei jener Ausgleichskasse eingereicht werden, bei der zuletzt Beiträge abgerechnet worden sind.
Ja, Sie dürfen Zusatzvereinbarungen oder Geheimhaltungen mit Ihrem Auftraggeber/Einsatzbetrieb direkt vereinbaren. Die payroll+ AG übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit und den Inhalt dieser Vereinbarungen.
Ja, die Rechnung kann ins Ausland in verschiedenen Währungen gestellt werden.
Ob die Rechnungsstellung ins Ausland exkl. MwSt erfolgen kann, muss von payroll+ vorgängig geprüft werden. Bitte melden Sie sich bei einem payroll+ Consultant, um die Rechnungsstellung ohne MwSt zu prüfen.
Alle Löhne werden in Schweizerfranken (CHF) bezahlt, da die Sozialabgaben in der Schweiz in CHF abzuführen sind.
Die Fremdwährung wird zum Tageskurs bei Geldeingang auf der Bank umgerechnet. payroll+ hat keinen Einfluss auf den Umrechnungskurs.
Sie können uns jederzeit für Fragen zur Rechnungsstellung kontaktieren.
Nein, wir vermitteln keine Jobs oder Aufträge. Sie erhalten aber hier einen Überblick über aktuelle Jobs resp. Aufträge. Sobald Sie selber einen Job/Auftrag gefunden haben, rechnen wir für Sie rechtssicher ab.
Mitarbeitende, welche im Zwischenverdienst arbeiten, erhalten immer bis zum 5. des Folgemonats die Zwischenverdienstbescheinigung (ZV) für die Arbeitslosenkasse. Wir können im laufenden Monat zum Schutz vor Betrug keine Zwischenverdienste ausstellen, das Monatsende ist zwingend abzuwarten!
Hinweis für Onlinetoolnutzer: Rechnungen von Kunden, welche über das Onlinetool erstellt werden, müssen zwingend zuerst beglichen sein, bevor wir einen Zwischenverdienst ausstellen können. Pro versandter Rechnung können jeweils nur Arbeitsstunden für einen Monat gemeldet werden, eine Monatsübergreifende Zeiterfassung ist im Zwischenverdienst nicht erlaubt.
Sollten Sie mit Ihrem Kunden Fremdwährung vereinbart haben, dürfen wir Ihnen die Zwischenverdienstbescheinigung erst ausstellen, nachdem wir Ihren Lohn ausbezahlt haben. Wir können das Währungsrisiko nicht übernehmen und Ihr Lohn passt sich dem aktuellen Kurs an.
Falls Sie im Zwischenverdienst arbeiten, empfehlen wir Ihnen, die Abrechnung in CHF zu vereinbaren. Dadurch erhalten Sie die benötigte Bescheinigung immer zu Beginn des Folgemonats .
Auf dem Zwischenverdienst-Formular steht folgender Hinweis:
Als Payroll Firma deklarieren wir die von der versicherten Person gemeldeten Arbeitsstunden und Löhne. Erfolgt auf Wunsch des Mitarbeiters eine effektive Auszahlung erst nach Eingang der entsprechenden Zahlungen des Kunden, können aus den selbstdeklarierten Arbeitsstunden bzw. Löhnen keinerlei Rechtsansprüche der versicherten Person gegenüber dem Aussteller dieser Bescheinigung (payroll+ AG) geltend gemacht werden.
Die versicherte Person hat uns bis zum heutigen Datum alle geleisteten Arbeitsstunden vom Vormonat gemeldet. Werden nachträglich noch Stunden für bereits abgerechnete Monate deklariert, so ist der Versicherte selber verantwortlich, diese zusätzlich der Arbeitslosenkasse zu melden, sonst macht sich der Versicherte strafbar.
payroll+ AG lehnt jegliche Haftung für unvollständige Angaben und Informationen ab.
Der AHV müssen Sie beitragspflichtige Löhne melden, welche Sie an natürliche Personen ausbezahlt haben. Da neu die payroll+ die Löhne an Ihre Mitarbeitenden ausbezahlt, wird payroll+ zum beitragspflichtigen Arbeitgeber (Art. 12 AHVG). Sie selber bezahlen neu eine Rechnung über die Gesamtlohnkosten an uns, also an eine juristische Person und nicht direkt an die Mitarbeitenden, darum gelten Sie selber nicht mehr als beitragspflichtiger Arbeitgeber.
Für Arbeitnehmende, die für Rechnung ihres Arbeitgebers vorübergehend in einem anderen Land einen Auftrag erledigen, bleibt während dieser Zeit weiterhin die Sozialversicherungsgesetzgebung des Ursprungslands anwendbar, falls gewisse Voraussetzungen erfüllt sind (sogenannte Entsendung, Bestätigt durch das Formular A1).
Eine Entsendung setzt Folgendes voraus:
- während der Entsendung besteht ein Arbeitsvertrag mit dem Arbeitgeber in der Schweiz
- zwischen dem entsendenden Arbeitgeber und seinem Arbeitnehmenden muss während der ganzen Entsendungsdauer nachweisbar eine direkte arbeitsrechtliche Bindung bestehen. Der Arbeitnehmende bleibt weiterhin dem entsendenden Arbeitgeber unterstellt.
- der Arbeitnehmer muss unmittelbar vor seinem Auslandeinsatz mindestens einen Monat aufgrund seines Wohnsitzes oder einer wirtschaftlich produktiven Arbeitsleistung in der Schweiz versichert gewesen sein
- die zu entsendende Person ersetzt keine bereits entsandte Person
- die Kündigungsbefugnis verbleibt während der Entsendung ausschliesslich beim Arbeitgeber in der Schweiz
- der Arbeitgeber in der Schweiz kann die Grundzüge der Tätigkeit am Einsatzort bestimmen
- die zu entsendende Person wird nach der Entsendung voraussichtlich weiterhin für den Arbeitgeber in der Schweiz tätig sein;
- die Sozialversicherungsbeiträge werden vom Arbeitgeber in der Schweiz erhoben und mit der zuständigen Ausgleichskasse abgerechnet
- die zu entsendende Person hat einen zugelassenen Krankenversicherer hat oder von der zuständigen kantonalen Behörde von der obligatorischen Krankenversicherungspflicht befreit wurde.
Die Entsendung wird mit dem Formular A1 bescheinigt. Dieses Dokument bestätigt, dass der Inhaber nur in dem Land, welches das Formular A1 ausgestellt hat, Sozialversicherungsbeiträge zu entrichten hat.
Der Arbeitnehmer muss vorab das Anmeldeformular Entsendung A1 (Deutsch / Englisch) ausfüllen, payroll+ meldet die Entsendung offiziell an, wenn obige Voraussetzungen erfüllt sind.
Die Frage, ob für Geschäftsreisen ein Formular A1 zu beantragen ist, kann in der Praxis verneint werden, auch wenn der Gesetzgeber keine Minimalfrist vorsieht (vgl. angefügtes .pdf «Die 10 häufigsten Fragen zum Formular A1» Punkt 6. Ausnahme sind zur Zeit Frankreich und Österreich, welche das Nichtvorhandensein des Entsendungsformulars A1 sanktionieren können).
Es gilt zu beachten, dass eine allfällige Doppelbelastung von Sozialabgaben zu Lasten des Arbeitnehmers gehen. Ebenso ist der Arbeitnehmer angehalten, sich an die rechtlichen Bestimmungen des entsendeten Landes zu halten, dies gilt insbesondere auch für bewilligungs-, aufenthalts- und arbeitsrechtliche Bestimmungen des entsendeten Landes.
Entsendung aus der Schweiz in ein EU-Staat
Entsendungsbescheinigung
Für Erstentsendungen bis maximal 24 Monate stellt der Arbeitgeber bzw. der Selbstständigerwerbende bei der zuständigen AHV-Ausgleichskasse einen Antrag auf Ausstellung einer Entsendungsbescheinigung. Wenn die Voraussetzungen für eine Entsendung erfüllt sind, stellt die AHV-Ausgleichskasse eine Bescheinigung A1 aus und händigt sie dem Arbeitgeber bzw. dem Selbstständigerwerbenden aus. Der Arbeitgeber übergibt die Bescheinigung der entsandten Person.
Verlängerung der Entsendung
Wenn der Zeitraum von 24 Monaten wider Erwarten nicht ausreicht, so kann im Interesse des Arbeitnehmenden beim Bundesamt für Sozialversicherungen, ein Antrag auf langfristige Entsendung oder Entsendungsverlängerung (Ausnahmevereinbarung) eingereicht werden. Das Bundesamt für Sozialversicherungen wird versuchen, mit der zuständigen ausländischen Behörde eine Ausnahmevereinbarung nach Artikel 16 der Verordnung (EG) Nr. 883/04 zu treffen. Falls die Vereinbarung zustande kommt, wird dem Arbeitgeber eine Bestätigung zugestellt, wonach die schweizerischen Rechtsvorschriften weiterhin anwendbar bleiben. Die Verlängerung muss beantragt werden, bevor die Erstentsendefrist von 24 Monaten abläuft. Für Selbstständigerwerbende gilt dasselbe Verfahren.
Eine Verlängerung wird nach internationaler Praxis nur dann bei den Behörden des anderen Staates beantragt, wenn die Entsendung insgesamt den Zeitraum von fünf bis sechs Jahren nicht überschreitet.
Wenn bereits bei Beginn der Entsendung damit zu rechnen ist, dass die Frist von 24 Monaten zur Erfüllung der Aufgaben nicht ausreichen wird, so kann im Interesse des Arbeitnehmenden beim Bundesamt für Sozialversicherungen direkt ein Antrag auf eine längere Entsendung (Ausnahmevereinbarung) gestellt werden.
Entsendung aus der Schweiz in einen EFTA-Staat oder Vertragsstaat finden Sie die Merkblätter hier.
Hinsichtlich Sozialversicherung bei einer Entsendung:
Während der Zeit des Auftrages gilt der Grundsatz, dass die Rechtsvorschriften des Arbeitgeberstaates zur Anwendung gelangen (sog. „Erwerbsortprinzip“ oder „Unterstellungsgrundsatz“). Dies bedeutet, dass Arbeitnehmende in der Regel dem Sozialversicherungssystem des Arbeitslandes unterstellt sind. Für entsandte Arbeitnehmer sieht die vorgenannte Verordnung allerdings eine Sonderregelung vor, die es Entsandten bei vorübergehender Entsendung erlaubt, weiterhin im Heimatland versichert zu bleiben, sofern die voraussichtliche Dauer dieser Arbeit 24 Monate nicht überschreitet und diese Person nicht eine andere entsandte Person ablöst.
Auf Grund der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 des Rates vom 14/06/1971 in Art. 14 untersteht die in ein anderes Land entsandte Person während der Dauer der Auftragserbringung von höchstens 12 Monaten weiterhin der Sozialversicherung des Ursprungslandes. Um zu bestätigen, dass die entsandte Person weiterhin dem Sozialversicherungsrecht des Ursprungslandes unterliegt, wird eine entsprechende Entsendungsbescheinigung (siehe A1) benötigt. Sollte aus nicht vorhersehbaren Gründen die ursprünglich vorgesehene Dauer überschreitet werden, über zwölf Monate hinaus, so gelten die Rechtsvorschriften des ersten Staats bis zur Beendigung dieser Arbeit weiter, sofern die zuständige Behörde des Staats, in dessen Gebiet der Betreffende entsandt wurde, oder die von dieser Behörde bezeichnete Stelle dazu ihre Genehmigung erteilt; diese Genehmigung ist vor Ablauf der ersten zwölf Monate zu beantragen. Sie darf nicht für länger als zwölf Monate erteilt werden.
A1 Bescheingung
Mit der Bescheinigung A1 weist ein Beschäftigter nach, dass er bei einer Dienstreise ins europäische Ausland über das Heimatland sozialversichert ist. Er muss dadurch keine doppelten Sozialversicherungsbeiträge zahlen. payroll+ kann bei der AHV Zweigstelle das A1 Formular für eine Entsendung innerhalb der EU einreichen, sofern der Arbeitnehmer mindesten einen Monat über payroll+ abgerechnet hat.
Beispiele:
Schweiz – Entsendung EU-Staaten – max. 24 Monate, Verlängerung mit Ausnahmevereinbarung zwischen den zwei Staaten auf max. 6 Jahren
Schweiz – Entsendung EFTA-Staaten – max. 24 Monate, Verlängerung mit Ausnahmevereinbarung zwischen den zwei Staaten auf max. 6 Jahren
Schweiz – Entsendung Vertragsstaaten – max. 12 – 60 Monaten je nach Abkommen zwischen den zwei Staaten. Verlängerung mit Ausnahmevereinbarung zwischen den zwei Staaten auf max. 6 Jahren
Schweiz – Entsendung weitere Staaten – Nach dem Territorialitätsprinzip ist jede Person grundsätzlich dem Recht des Staates unterstellt, in dessen Gebiet sie sich aufhält. Personen – gleichgültig welcher Staatsangehörigkeit – die für einen Schweizer Arbeitgeber im Ausland tätig sind und von ihm entlöhnt werden, können mit dessen Einverständnis die Versicherung in der AHV/IV/EO sowie die Arbeitslosenversicherung weiterführen, falls sie unmittelbar vor Aufnahme der Tätigkeit im Ausland während mindestens fünf aufeinanderfolgenden Jahren versichert waren
Wer kann seinen eigenen Lohn nicht über payroll+ beziehen?
- Selbständige (Einzelunternehmen) mit Wareneinkauf/Verkauf Grund: Weil Wareneinkauf nicht über payroll+ abrechenbar/möglich ist.
- Selbständige (Einzelunternehmen) mit vorwiegend privaten Kunden und unter 100’000 Umsatz Grund: Grundsätzlich wäre dies möglich, es sind jedoch auf alle Einnahmen 8.1% Mwst geschuldet, da der Umsatz von payroll+ relevant ist und nicht der Umsatz der Einzelfirma
- Selbständige (Einzelunternehmen) welche den Kunden nicht über payroll+ eine Rechnung stellen wollen Grund: Geldfluss der Kunden muss direkt zu payroll+ sein und nicht zur Einzelfirma.
Mitarbeitende von diesen Einzelunternehmen können ganz normal über payroll+ abgerechnet werden, dabei muss der Geldfluss nicht über payroll+ stattfinden und payroll+ sendet eine Rechnung für die Gesamtlohnkosten der Mitarbeitenden an die Einzelfirma.
Welche Anstellungen kann payroll+ nicht übernehmen:
- Pflegepersonal für ältere oder behinderte Personen in Privathaushalten Grund: Diese Pflege ist vom Bund bewilligungspflichtig und kann nicht über payroll+ abgewickelt werden
- Anstellungen von Personen welche keine EU Bürger sind Grund: payroll+ kann kein Antrag auf Aufenthalt stellen für Personen welche keinen EU-Pass besitzen
- Anstellungen von Personen welche nicht in der Schweiz arbeiten und im Ausland wohnhaft sind Grund: Es gilt das Gesetz des Landes in dem die Person wohnt und arbeitet , nicht das Schweizer Gesetz
- Anstellungen von Personen welche gleich vom ersten Tag an für eine kurze Zeit ins Ausland gehen, um zu arbeiten Grund: payroll+ kann eine Entsendung erst dann machen, wenn die Person mindestens einen Monat über uns angestellt war
Für alle wichtigen Funktionen stellen wir Ihnen detaillierte Anleitungen zur Verfügung, in denen der gesamte Prozess Schritt für Schritt erklärt wird.
Folgende Anleitungen stehen Ihnen zur Verfügung:
- Kunden / Rechnung erfassen: Hier erfahren Sie, wie Sie Kunden anlegen und Rechnungen korrekt erfassen.
- Arbeitsrapport / Spesen erfassen: Hier erfahren Sie, wie Sie Arbeitsrapporte und Spesen einfach und vollständig erfassen.
Mit diesen Anleitungen können Sie das Freelancer-Onlinetool schnell und effizient nutzen. Sollten dennoch Fragen offenbleiben, unterstützen wir Sie selbstverständlich gerne. Sie erreichen uns unter +41 55 416 50 50 oder via email an team@payrollplus.ch.
Tarifstufen
3% – bis CHF 200’000 Gesamtlohnkosten pro Jahr
2% – ab CHF 200’000 Gesamtlohnkosten pro Jahr
1% – auf Anfrage
Die Gesamtlohnkosten pro Jahr beziehen sich auf den einzelnen Mitarbeitenden/Freelancer. Bitte sehen Sie sich hier unsere Kostenstufen mit den jeweiligen Spezifikationen an.
Die Gesamtlohnkosten pro Jahr können für Firmen nur zusammengezählt werden, sofern es sich um Monatslöhne über CHF 4’000.- pro Mitarbeitenden handelt. Ansonsten wird jeder Mitarbeitende mit 3% verrechnet und nach Rücksprache kann eine Aufwandpauschale für bestimmte manuelle Arbeiten (u.a. Bewilligungen, Quellensteuer, Kinderzulagen, Lohnpfändungen, etc.) in Rechnung gestellt werden.
Im Freelancer-Modell (Freelancer Onlinetool) gilt folgende Spezifizierung: Ergibt der Gesamt-Rechnungsbetrag geteilt durch die angegebenen Arbeitsstunden einen Wert von CHF 50.- bis CHF 99.- pro Stunde, ist die payroll+-Gebühr 5%.
Der Wechsel in eine tiefere Tarifstufe wird erst geprüft, wenn die entsprechenden Gesamtlohnkosten erreicht wurden und ein Antrag diesbezüglich vorliegt.
Da payroll+ als AG MwSt pflichtig ist, muss payroll+ auf allen Rechnungen die aktuelle MwSt verrechnen.
Im Personalverleih sind die ganzen Kosten mit der aktuellen MwSt zu besteuern, nicht nur die Kosten für den payroll+ Service. Art. 21 Abs. 2 Ziff 12 MWSTG
Ausgenommen ist hier das Modell KMU Lohn-Paket, hier fällt die aktuelle MwSt lediglich auf die payroll+ Gebühr an.
Folgende Arbeitnehmer sind der obligatorischen Versicherung unterstellt:
1 Arbeitnehmer, die das 17. Altersjahr überschritten haben und bei einem Arbeitgeber einen Jahreslohn von mehr als CHF 22’680.- (ab 01.01.2025) beziehen (Art. 7), unterstehen der obligatorischen Versicherung. Der monatliche Lohn darf einen Betrag von CHF 1890 nicht übersteigen.
2 Ist der Arbeitnehmer weniger als ein Jahr lang bei einem Arbeitgeber beschäftigt, so gilt als Jahreslohn der Lohn, den er bei ganzjähriger Beschäftigung erzielen würde.
Art. 25 Obligatorische Versicherung der Arbeitnehmer und der Arbeitslosen
Folgende Arbeitnehmer sind der obligatorischen Versicherung nicht unterstellt:
a. Arbeitnehmer, deren Arbeitgeber gegenüber der AHV nicht beitragspflichtig ist;
b. Arbeitnehmer mit einem befristeten Arbeitsvertrag von höchstens drei Monaten; vorbehalten ist Artikel 1k;
c. Arbeitnehmer, die nebenberuflich tätig sind und bereits für eine hauptberufliche Erwerbstätigkeit obligatorisch versichert sind oder im Hauptberuf eine selbständige Erwerbstätigkeit ausüben;
Art. 1 Von der obligatorischen Versicherung ausgenommene Arbeitnehmer
Sie können einen Einkauf bei der PK Pro jederzeit vornehmen bzw. prüfen lassen. Verwenden Sie dazu das folgende Formular:
Der Anspruch einer Überbrückungsrente besteht nur dann, wenn während 15 Jahren (resp. mindestens 10 Jahren für eine gekürzte Rente) innerhalb der letzten 20 Jahre und davon die letzten sieben Jahre vor dem Leistungsbezug ununterbrochen, in einem Betrieb gemäss Geltungsbereich GAV FAR eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat.
Eine zwingende Voraussetzung für die Anerkennung von temporären Einsätzen als dem GAV FAR unterstehend, ist immer auch die betriebliche Unterstellung des Einsatzbetriebes unter den GAV FAR.
In der beruflichen Vorsorge fällt ab dem Zeitpunkt der ordentlichen Pensionierung die Beitragspflicht weg. Auf den Abzug von BVG/PK kann auch bei einer Frühpensionierung nicht verzichtet werden. Die AHV-Beiträge auch von Nichterwerbstätigen müssen ebenfalls bis zum gesetzlichen Pensionierungsalter entrichtet werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Altersrente vorbezogen wurde oder nicht.
Bleiben Personen über das ordentliche Rentenalter hinaus erwerbstätig, sind sie weiterhin beitragspflichtig, profitieren aber von einem Freibetrag (siehe Ziffer 14ff. https://www.ahv-iv.ch/p/2.01.d).
Für Männer liegt das ordentliche Rentenalter bei 65 Jahre und für Frauen bei 64 Jahren.
Ja, wir können ein BVG-Überobligatorium anbieten. Das Merkblatt mit allen relevanten Punkten für unsere Kaderpolice finden Sie unter folgendem Link: Kaderpolice
Im Freelancer Modell schliesst payroll+ AG mit dem Freelancer einen Arbeitsvertrag nach OR 319, somit wird die payroll+ AG zum rechtlichen Arbeitgeber des Freelancer. Die Rechnung über die Gesamt-Lohnkosten wird von der payroll+ AG an die jeweilige Auftragsfirma gestellt, welche dann die Überweisung ausschliesslich auf das Firmenkonto der payroll+ AG ausführt. Eine Scheinselbständigkeit für den Freelancer ist somit ausgeschlossen.
BVG Basis (bis 31.12.2024)
Maximaler Stundenlohn: CHF 40.35
Maximal versicherbarer Lohn pro Stunde: CHF 28.60
Koordinationsabzug pro Stunde: CHF 11.75
Maximaler Jahreslohn CHF 88’200.-
Maximaler versicherbarer Jahreslohn: CHF 62’475.-
Koordinationsabzug pro Jahr: CHF 25’725.-
BVG Basis (ab 01.01.2025)
Maximaler Stundenlohn: CHF 41.50
Maximal versicherbarer Lohn pro Stunde: CHF 29.40
Koordinationsabzug pro Stunde: CHF 12.10
Maximaler Jahreslohn CHF 90’720.-
Maximaler versicherbarer Jahreslohn: CHF 64’260.-
Koordinationsabzug pro Jahr: CHF 26’460.-
BVG Kader
Maximaler Stundenlohn: CHF 386.65
Maximal versicherbarer Stundenlohn: CHF 386.65
kein Koordinationsabzug
Maximaler Jahreslohn: CHF 845’603.55
Von payroll+ wird jeweils bei jeder Lohnzahlung der BVG-Abzug im Folgemonat bei der Tellco einbezahlt. Unsere PK-Beiträge basieren nicht auf einer Schätzung zu Jahresbeginn, sondern werden gemäß Ihrer effektiven Abrechnung ermittelt. Gemäß unserem Prozess meldet payroll+ alle Lohnzahlungen des vergangenen Monates Mitte des Folgemonates. Die Tellco Pensionskasse benötigt in der Regel 30 bis 45 Tage, um unsere Einzahlungen den entsprechenden Mitarbeiterkonten gutzuschreiben.
Daher zeigt der Vorsorgeausweis zum Ausstellungsdatum nur alle Beiträge bis ca. zwei Monate vor dem Ausstellungsdatum. Zusätzlich wird gemäss BVG Regelung nur der Sparbeitrag dem Konto gutgeschrieben. Der Risiko-und Adminanteil verbleibt bei der Pensionskasse zur Finanzierung der Leistungen. Auf den Merkblättern für den Basis-Plan sowie den Kader-Plan (siehe Pensionskasse unter Downloads) sind die jeweiligen Prozentsätze ersichtlich.
Beispiel: Alterskategorie 55-Rente, Kader-Plan, Bruttolohn 5000 CHF
Der monatliche BVG-Abzug beträgt insgesamt (Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite) 22%. 5000 * 22% = 1100 CHF.
Der Sparbeitrag beträgt 9% auf beiden Seiten – 18% im Total.
1100/22 * 18 = 900 CHF: 900 CHF sind als Sparguthaben in Eplix ersichtlich.
Bei Abreise in ein EU/EFTA Staat wird eine Prüfung der Sozialversicherungspflicht durchgeführt. Dies kontrolliert der Sicherheitsfonds BVG, welcher der Pensionskasse bestätigen muss, dass eine Person in diesem EU /EFTA Staat nicht sozialversicherungspflichtig ist, sofern dies der Fall ist, kann auch eine Barauszahlung innerhalb der EU/EFTA Staaten gemacht werden. Falls dies nicht bestätigt werden kann, muss die Freizügigkeitsleistung auf einem Sperr-Konto (Freizügigkeitskonto) in der Schweiz bleiben.
EU Staaten: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Ireland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, die Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn und Zypern
EFTA-Staaten: Fürstentum Liechtenstein, Island, Norwegen und die Schweiz
Bei Abreise ausserhalb der EU/EFTA Staaten sind keine Abklärungen notwendig. Eine Abmeldebestätigung der Gemeinde ist jedoch zwingend, allenfalls auch ein Zivilstands Nachweis.
Wichtige Grundlagen für die Ausreise in die Europäische Union:
Einschränkung der Barauszahlung des Pensionskassenkapitals nach der Ausreise:
Steuerliche Fragen bei der Auszahlung von Pensionskassenkapital, wenn kein Wohnsitz in der Schweiz mehr vorhanden ist:
Beim Bezug des Pensionskassenkapitals wird eine Steuer fällig. Deren Höhe ist nicht nur von Kanton zu Kanton, sondern auch von Gemeinde zu Gemeinde verschieden. Doch wenn man in der Schweiz keinen Wohnsitz mehr hat, kann diese Kapitalauszahlungssteuer nicht mehr erhoben werden. Stattdessen wird vom auszuzahlenden Kapital eine Quellensteuer in Abzug gebracht, die meistens tiefer ausfällt als die Kapitalauszahlungssteuer, aber ebenfalls von Kanton zu Kanton unterschiedlich hoch ausfällt. Am tiefsten ist diese Quellensteuer im Kanton Schwyz.
Das BVG Basis ist berechnet auf den maximalen Lohn gemäss Gesetz.
Die Altersprozente sind gegeben:
18-24 Jahre 1.3%
25-34 Jahre 4.8%
35-44 Jahre 6.3%
45-54 Jahre 8.8%
55-Pension 10.3%
BVG-Berechnung bis 31.12.2024:
Koordinationsabzüge:
Stundenlohn: CHF 11.75
Tageslohn: CHF 98.70
Monatslohn: CHF 2’143.75
Jahreslohn: CHF 25’725.-
Die Berechnung ist wie folgt:
Bruttolohn über CHF 40.35.- pro Stunde, über CHF 338.94.- pro Tag und bei CHF 7’350.- im Monat
Da bei der Basis Variante ein maximalversicherbarer Lohn zur Anwendung kommt, werden Löhne über den oben angegebenen Beträgen für die BVG Beiträge nicht berücksichtigt.
Es werden automatisch diese Beträge zur Berechnung verwendet.
Bsp.: Sie verdienen CHF 80.- auf die Stunde und wählen BVG Basis, dann wird das BVG auf Grund von CHF 40.35.- berechnet.
CHF 40.35.- minus 11.75 Koordinationsabzug pro Stunde = CHF 28.60 höchstversicherbarer Lohn pro Stunde
CHF 338.94 minus 98.70 Koordinationsabzug pro Tag = CHF 240.24 höchstversicherbarer Lohn pro Tag
CHF 7’350.- x 12 Monate (oder x 13 wenn 13. Monatslohn separat bezahlt wird) = CHF 88’200 minus CHF 25’725 Koordinationsabzug pro Jahr = CHF 62’475 höchstversicherbarer Lohn pro Jahr : 12 (oder 13) = CHF 5206.25 höchstversicherbarer Lohn pro Monat
Nun werden die höchstversicherbaren Löhne mit dem relevanten Prozent des Alters multipliziert und man erhält den BVG Abzug.
Bsp.: 35 Jahre alte Person
CHF 28.60 höchstversicherbarer Stundenlohn : 100 *6.3 BVG Satz = CHF 1.8018 BVG Abzug pro Seite (Arbeitgeber und Arbeitnehmerabzug)
Bruttolohn unter CHF 40.35.- pro Stunde, CHF 338.94.- pro Tag und CHF 7’350.- im Monat
Hier wird vom effektiven Lohn gerechnet.
Bsp.: 35 Jahre alte Person mit CHF 35 Bruttolohn
CHF 35.00.- minus 11.75 Koordinationsabzug pro Stunde = CHF 23.25 versicherbarer Lohn.
CHF 23.25 : 100 *6.3 BVG Satz für 35 Jahre = CHF 1.46475 BVG Abzug pro Seite (Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeitrag)
Bsp.: 30 Jahre mit 5000.- Monatslohn Brutto
CHF 5000.- x 12 Monate (oder x 13 wenn 13. Monatslohn separat bezahlt wird) = CHF 60’000 Jahreslohn minus 25’725.- Koordinationsabzug pro Jahr = CHF 34’275 versicherbarer Lohn.
CHF 34’275 : 12 Monate (oder : 13 Monate) = CHF 2856.25 versicherbarer Lohn pro Monat : 100 * 4.8 BVG Satz für 30 Jahre = CHF 137.10 BVG Abzug pro Seite (Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeitrag)
BVG-Berechnung ab 01.01.2025:
Koordinationsabzüge:
Stundenlohn: CHF 12.10
Tageslohn: CHF 101.64
Monatslohn: CHF 2’205.00
Jahreslohn: CHF 26’460
Die Berechnung ist wie folgt:
Bruttolohn über CHF 41.50.- pro Stunde, über CHF 348.60.- pro Tag und bei CHF 7560.- im Monat
Da bei der Basis Variante ein maximalversicherbarer Lohn zur Anwendung kommt, werden Löhne über den oben angegebenen Beträgen für die BVG Beiträge nicht berücksichtigt.
Es werden automatisch diese Beträge zur Berechnung verwendet.
Bsp.: Sie verdienen CHF 80.- auf die Stunde und wählen BVG Basis, dann wird das BVG auf Grund von CHF 41.50.- berechnet.
CHF 41.50.- minus 12.10 Koordinationsabzug pro Stunde = CHF 29.40 höchstversicherbarer Lohn pro Stunde
CHF 348.60 minus 101.64 Koordinationsabzug pro Tag = CHF 246.96 höchstversicherbarer Lohn pro Tag
CHF 7560.- x 12 Monate (oder x 13 wenn 13. Monatslohn separat bezahlt wird) = CHF 90’720 minus CHF 26’460 Koordinationsabzug pro Jahr = CHF 64’260 höchstversicherbarer Lohn pro Jahr : 12 (oder 13) = CHF 5355.- höchstversicherbarer Lohn pro Monat
Nun werden die höchstversicherbaren Löhne mit dem relevanten Prozent des Alters multipliziert und man erhält den BVG Abzug.
Bsp.: 35 Jahre alte Person
CHF 29.40 höchstversicherbarer Stundenlohn : 100 *6.3 BVG Satz = CHF 1.8522 BVG Abzug pro Seite (Arbeitgeber und Arbeitnehmerabzug)
Bruttolohn unter CHF 41.50.- pro Stunde, CHF 348.60.- pro Tag und CHF 7’560.- im Monat
Hier wird vom effektiven Lohn gerechnet.
Bsp.: 35 Jahre alte Person mit CHF 35 Bruttolohn
CHF 35.00.- minus 12.10 Koordinationsabzug pro Stunde = CHF 22.90 versicherbarer Lohn.
CHF 22.90 : 100 *6.3 BVG Satz für 35 Jahre = CHF 1.4427 BVG Abzug pro Seite (Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeitrag)
Bsp.: 30 Jahre mit 5000.- Monatslohn Brutto
CHF 5000.- x 12 Monate (oder x 13 wenn 13. Monatslohn separat bezahlt wird) = CHF 60’000 Jahreslohn minus 26’460.- Koordinationsabzug pro Jahr = CHF 33’540 versicherbarer Lohn.
CHF 33’540 : 12 Monate (oder : 13 Monate) = CHF 2795 versicherbarer Lohn pro Monat : 100 * 4.8 BVG Satz für 30 Jahre = CHF 134.16 BVG Abzug pro Seite (Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeitrag)
Beim BVG Kader gibt es keinen Koordinationsabzug, der Bruttolohn entspricht dem versicherten Lohn.
Die Altersprozente sind gegeben:
18-24 Jahre 2.0%
25-34 Jahre 5.5%
35-44 Jahre 7.0%
45-54 Jahre 9.5%
55-Pension 11%
Berechnung:
Bruttolohn : 100 x BVG Satz Alter = BVG Abzug pro Seite (Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeitrag)
Bsp.: 40 Jahre alte Person mit Tageslohn CHF 1500.-
CHF 1500.- : 100 x 7 = CHF 105.- BVG Abzug
In den Anstellungsmodellen Personalverleih und Einzelarbeitsvertrag OR (Freelancer Onlinetool) erfolgt der Anschluss über die tellco PK Pro. Für das Smart Anstellungsmodell, prüfen sie bitte vorgängig mit Ihrem Arbeitgeber, ob der Anschluss über die Pensionskassenlösung von payroll+ für sie ausgewählt wurde.
So erhalten sie Zugang zum kostenlosen Onlineportal von tellco:
Bitte registrieren sie sich hier: https://app.eplix.ch/de_CH/registration?system=TELLCO
Sie können anschliessend in Ihrem Profil einen Vorsorgeausweis bestellen.
Einen Eintrag ist nicht zwingend notwendig, denn in einem Todesfall wird die Pensionskasse bei der Anspruchsprüfung alle nötigen Angaben und Dokumente von den Hinterbliebenen einverlangen und prüfen, ob ein Lebenspartner und/oder Kinder anspruchsberechtigt sind. Im Vorsorgereglement ab Seite 14 finden Sie alle Informationen betreffend Todesfallleistungen.
Falls Sie trotzdem Ihren Lebenspartner eintragen lassen möchten, finden Sie hier eine Konkubinats-Erklärung. Sie können diese dann ausgefüllt an die Tellco PK Pro senden, damit die Angaben des Lebenspartners direkt im System hinterlegt sind.
Das Pensionskassenguthaben kann von einem alten Arbeitgeber oder der Auffangeinrichtung zur Pensionskasse Pro transferiert werden, sobald Sie angemeldet sind. Bitte beachten Sie, dass wir die Pensionskassenanmeldung jeweils im Folgemonat des Eintritts vornehmen. Die Anmeldung nimmt etwa zwei Monate in Anspruch. Erst danach ist ein Transfer des bisherigen Pensionskassenguthabens zur Tellco möglich.
Fragen Sie bei uns an, damit wir Ihnen das Übertragsformular zustellen können: info@payrollplus.ch
Bei Fragen zur Pensionskasse können Sie sich direkt an die Pensionskasse Pro wenden oder auch das Pensionskassenreglement konsultieren.
PK Pro
058 442 26 00
Unsere PK-Beiträge basieren nicht auf einer Schätzung zu Jahresbeginn, sondern werden gemäß Ihrer effektiven Abrechnung ermittelt. Gemäß unserem Prozess meldet payroll+ alle Lohnzahlungen des vergangenen Monates Mitte des Folgemonates. Die Tellco Pensionskasse benötigt in der Regel 30 bis 45 Tage, um unsere Einzahlungen den entsprechenden Mitarbeiterkonten gutzuschreiben. Sobald dieser Prozess abgeschlossen ist, können wir Ihre Abmeldung bei der Pensionskasse veranlassen. Der Abmeldeprozess dauert bei der Tellco Pensionskasse etwa einen Monat. Nach erfolgreicher Abmeldung erhalten Sie eine Bestätigung, mit der Sie der Tellco mitteilen können, wohin Ihr Guthaben überwiesen werden soll.
Beispiel:
Ihre letzte Lohnzahlung erfolgte am 13. Dezember 2023. Die Meldung durch payroll+ an die Pensionskasse erfolgt am 15. Januar, die Tellco Pensionskasse benötigt für die Gutschriften auf den Mitarbeiterkonti bis zu 45 Tagen = Ende Februar, somit kann die Abmeldung erst Anfangs März erfolgen und der Transfer des Pensionskassenguthabens ca. Ende März.
In den Anstellungsmodellen Personalverleih und Einzelarbeitsvertrag OR (Freelancer Onlinetool) erfolgt der Anschluss über die tellco PK Pro. Für das Smart Anstellungsmodell, prüfen sie bitte vorgängig mit Ihrem Arbeitgeber, ob der Anschluss über die Pensionskassenlösung von payroll+ für sie ausgewählt wurde.
So erhalten sie Zugang zum kostenlosen Onlineportal von tellco:
Bitte registrieren sie sich hier: https://app.eplix.ch/de_CH/registration?system=TELLCO
Sie können anschliessend in Ihrem Profil ihr Guthaben einsehen.
Bitte beachten sie den Abrechnungszyklus der Pensionskassenbeiträge:
Unsere PK-Beiträge basieren nicht auf einer Schätzung zu Jahresbeginn, sondern werden gemäß Ihrer effektiven Abrechnung ermittelt. Gemäß unserem Prozess meldet payroll+ alle Lohnzahlungen des vergangenen Monates Mitte des Folgemonates. Die Tellco Pensionskasse benötigt in der Regel 30 bis 45 Tage, um unsere Einzahlungen den entsprechenden Mitarbeiterkonten gutzuschreiben.
Beispiel:
Ihre letzte Lohnzahlung erfolgte am 13. Dezember 2023. Die Meldung durch payroll+ an die Pensionskasse erfolgt am 15. Januar, die Tellco Pensionskasse benötigt für die Gutschriften auf den Mitarbeiterkonti bis zu 45 Tagen = Ende Februar, somit sehen sie die Gutschrift erst Anfangs März auf Ihrem Pensionskassenkonto.
In der Volksabstimmung vom 27. September 2020 wurde die Vorlage für einen bezahlten Vaterschaftsurlaub mit 60,3 Prozent Ja-Stimmen angenommen. Damit können Väter innerhalb von sechs Monaten ab Geburt eines Kindes zwei Wochen bezahlten Urlaub beziehen. Finanziert wird der Urlaub wie die Mutterschaftsentschädigung über die Erwerbsersatzordnung (EO). Die Vorlage tritt am 1. Januar 2021 in Kraft.
Wer hat Anspruch?
Der Erwerbsausfall im Vaterschaftsurlaub wird entschädigt. Dabei gelten die gleichen Grundsätze wie beim Mutterschaftsurlaub. Eine Entschädigung erhalten Väter, die zum Zeitpunkt der Geburt des Kindes erwerbstätig waren, sei es als Arbeitnehmer oder als Selbstständigerwerbender. Sie müssen zudem in den neun Monaten vor der Geburt in der AHV obligatorisch versichert und in dieser Zeit mindestens fünf Monate lang erwerbstätig gewesen sein. Die Entschädigung geht entweder direkt an den Arbeitnehmer oder an den Arbeitgeber, wenn dieser den Lohn während des Urlaubs weiterhin bezahlt.
Höhe der Entschädigung
Wie beim Mutterschaftsurlaub beträgt die Entschädigung 80 Prozent des durchschnittlichen Erwerbseinkommens vor der Geburt des Kindes, höchstens aber 196 Franken pro Tag. Für zwei Wochen Urlaub werden 14 Taggelder ausbezahlt, was einen Höchstbetrag von 2744 Franken ergibt.
payroll+ tätigt die Arbeitgeber- sowie Arbeitnehmersozialabzüge gemäss geltendem Recht. Die Sozialabzüge sind gesetzlich am Bruttolohn zu bemessen.
Arbeitgeberabzüge:
- 5.30 % AHV (1. Säule, Alters- und Hinterbliebenenversicherung)
- 1.10 % ALV (Arbeitslosenversicherung)
- 0.30 % AHV Verwaltungskosten (Verrechnet die AHV für Ihre Aufwände zur Abrechnung)
- 1.30 % FAK (Familienausgleichskasse muss gesetzlich von allen Arbeitgebern bezahlt werden)
- 1.60 % KTG* (Krankentaggeldversicherung ab dem 4. Tag oder gemäss GAV)
- SUVA Berufsunfallversicherung gemäss Kategorie (SUVA Büro 0.40 %, Handwerk 6.10 %, Industrie- & Dienstleistungsberufe 1.40 %)
- 1-5 % Arbeitgebernebenkosten (Gesetzliche Absenzen etc. je nach Vertrag)
Arbeitnehmerabzüge
- 5.30 % AHV (1. Säule, Alters- und Hinterbliebenen Versicherung)
- 1.10 % ALV (Arbeitslosenversicherung)
- 1.60 % KTG* (Krankentaggeldversicherung ab dem 4. Tag oder gemäss GAV)
- SUVA Nicht-Berufsunfallversicherung gemäss Kategorie (SUVA Büro 0.65 %, Handwerk 2.96 %, Industrie 1.23 % , Dienstleistung 1.23 %)
AHV-Freibetrag 2500.- pro Jahr
Grundsätzlich sind von jeder Lohnzahlung AHV/IV/EO- und ALV-Beiträge abzuziehen. Das gilt uneingeschränkt für Personen, die
- in einem Privathaushalt (beitragsfrei bleiben aber Löhne bis zu 750 Franken pro Jahr und Arbeitgeber an Jugendliche bis 25 Jahre; siehe Ziffer 6) oder
- von Tanz- und Theaterproduzenten, Orchestern, Phono- und Audiovisionsproduzenten, Radio und Fernsehen, sowie von Schulen im künstlerischen Bereich entlöhnt werden. Ausserhalb dieser Branchen müssen keine Beiträge erhoben werden, wenn
- der Lohn CHF 2500 pro Jahr nicht übersteigt, und
- die oder der Arbeitnehmende die Beitragsentrichtung nicht verlangt. Infoblatt der AHV: https://www.ahv-iv.ch/p/2.04.d
Übersteigt Ihre Rechnung an den Kunden die CHF 2500 nicht, können Sie eine AHV-Verzichterklärung ausfüllen und Ihr Kunde darf Ihnen diesen Betrag ohne Probleme und AHV Abzüge auszahlen, auch wenn Sie keine eigene Rechtsform besitzen.
*1.60 % Abzug (3 Tage Wartezeit) bei unseren Anstellungsmodellen Freelancer OR und Personalverleih zwingend, bei unserem Smart Onlinetool frei wählbar ob 0.60 % (30 Tage Wartezeit) oder 1.60 % (3 Tage Wartezeit)
Die Vorsorge der Schweiz basiert auf 3 Säulen und hat sich im Internationalen Vergleich stets bewährt.
Die erste Säule (AHV, IV, EO)
Diese entspricht dem Solidaritätsprinzip. Alle Erwerbstätigen (auch Grenzgänger) und Arbeitgeber zahlen die monatlichen Beiträge, welche die aktuellen Rentner finanziert (AHV Rente).
Das Rentenalter beträgt bei Männern 65 Jahre und bei Frauen 64 Jahre.
Die erste Säule deckt somit die Existenzgrundlage im Alter und Todesfall (AHV), bei Erwerbsunfähigkeit (IV) und bei Erwerbsausfall (EO). Das Ziel ist hier die Existenzsicherung.
Die zweite Säule (BVG, UVG)
Die berufliche Vorsorge bildet die 2. Säule. Damit gemeint sind die betrieblichen Pensionskassen. Diese sollen zusammen mit der AHV aus der ersten Säule 75% des letzten Lohnes absichern. Anders als in der ersten Säule ist dies nicht solidarisch, sondern jeder spart anhand seines Lohnes innerhalb der Pensionskassenlösung. Die 2. Säule hat somit das Ziel des individuellen Sparens.
Die Pensionskassenbeiträge sind obligatorisch und müssen mindestens zu 50 % vom Arbeitgeber getragen werden.
Die dritte Säule
Diese bildet die private Vorsorge, welche 1972 in der Bundesverfassung verankert wurde.
Sie dient zur Schliessung von Vorsorgelücken aus der ersten und zweiten Säule und zum Aufbau von Vermögen.
Es wird zwischen der Säule 3a (gebundene Vorsorge) und der Säule 3b (freie Vorsorge) unterschieden.
Die Säule 3a ist vom Staat auf einen Maximalbetrag pro Jahr begrenzt und kann der Einkommenssteuer in Abzug gebracht werden. Ebenfalls unterliegt Sie einigen Einschränkungen für den Bezug des Geldes (Pensionierung, Kauf von Eigenheim, Auswanderung). Bei der Säule 3b gibt es weniger Einschränkungen, aber auch keine Steuervorteile. Die 3. Säule hat das Ziel, das Einkommen nach der Pensionierung zu komplettieren.
Der Arbeitsweg kann nicht als Spesen geltend gemacht werden. Möchte Ihr Kunde den Arbeitsweg bezahlen, so gilt dies als Lohnbestandteil und muss normal versteuert werden.
Ob der Arbeitsweg abzugsfähig ist in den Steuern, hängt von der Steuerregelung des jeweiligen Kantons und der Länge des Arbeitswegs ab. Bitte kontaktieren Sie dazu Ihr Steueramt.
Spesen müssen stets geschäftsmässig begründete Aufwendungen sein. Nur der Kunde/Einsatzbetrieb kann jederzeit nachvollziehen, ob es sich um geschäftsmässig begründete Aufwendungen handelt. payroll+ kann bei einer allfälligen AHV/SUVA Kontrolle Spesen sehr schwer nachvollziehen.
Deshalb empfehlen wir dem Freelancer, Contractor, Mitarbeitenden dringend, die Spesen dem Kunden/Einsatzbetrieb direkt in Rechnung zu stellen.
Abrechnung über den Kunden direkt
Der Vorteil für den Freelancer, Contractor, Mitarbeitenden liegt bei der Direktzahlung durch den Kunden/Einsatzbetrieb darin, dass es sich nicht um einen Lohnbestandteil handelt, da der Kunde/Einsatzbetrieb keinen Lohn ausbezahlt und somit auch keinen Lohnausweis ausstellen muss. Wenn payroll+ dem Freelancer, Contractor, Mitarbeitenden den Lohn plus Spesen ausbezahlt, kann es sich um einen AHV-pflichtigen Lohnbestandteil handeln. Sollte es als Lohnbestandteil angesehen werden, dann wird ein entsprechender Vermerk auf dem Lohnausweis gemacht (vgl. „Wegleitung zum Ausfüllen des Lohnausweises bzw. der Rentenbescheinigung“, Formular 11).
Abrechnung durch payroll+
Vorsteuer bei Spesen
Bei der Bezahlung von Spesen ist die Rückforderung der MwSt zulässig, wenn gewisse formale Vorgaben eingehalten werden. Eines dieser Vorgaben ist der Name und die Adresse des Leistungsempfängers. Hier muss die im Handelsregister eingetragene Firma vollständig und unverändert angegeben werden.
Wenn über payroll+ die Spesen abgerechnet werden, ist es für payroll+ nicht möglich, bei den eingereichten Spesenbelegen die MwSt als Vorsteuer abzuziehen, da auf der eingereichten Spesenabrechnung der Leistungsempfänger nicht payroll+ ist. payroll+ muss den gesamten Spesenrechnungs-Betrag + zusätzlich 8.1% MwSt und der Marge von 1-3% in Rechnung stellen. Nur auf dieser von payroll+ erhobenen MwSt kann der Vorsteuerabzug von Ihnen geltend gemacht werden.
Spesen müssen stets geschäftsmässig begründete Aufwendungen sein
Des Weiteren können die Mitarbeitenden bei Ihnen als Firma die Spesenbelege für geschäftsmässig begründete Spesen mit einem Spesenformular einreichen und nur Sie können effektiv beurteilen, ob es sich um einen geschäftsmässig begründeten Aufwand handelt oder nicht.
Da payroll+ die Geschäftsmässigkeit nicht prüfen kann, wird dies bei einer AHV und MwSt Kontrolle zu vielen Fragen führen, die wir nicht beantworten können.
Aus diesen obengenannten Gründen und damit Sie Geld sparen können, empfehlen wir Ihnen die Spesen über Ihre Firma abzurechnen und nicht über payroll+.
Falls der Kunde/Einsatzbetrieb keine Direktzahlung an den Freelancer, Contractor, Mitarbeitenden wünscht, der Freelancer, Contractor, Mitarbeitende sich bewusst ist, dass ein entsprechender Hinweis auf dem Lohnausweis erfolgt und sich den obengenannten Gründen bewusst ist und sie akzeptiert, kann er Spesen über uns geltend machen. Gemäss Spesenreglement, welches am 20. Juli 2017 durch die Kantonale Steuerverwaltung Schwyz genehmigt wurde, können 1. Effektive Spesen gemäss eingereichten Originalbelegen, 2. und/oder Pauschalspesen in der Höhe von 5% vom Bruttolohn geltend gemacht werden. Zusammen mit den Originalbelegen benötigt payroll+ ein vom Freelancer, Contractor, Mitarbeitenden unterschriebenes Schreiben mit dem folgenden Text: „Ich bestätige mit meiner Unterschrift, dass es sich vorliegend um geschäftsmässig begründete Aufwendungen handelt.“
Sollte der Freelancer, Contractor, Mitarbeitende bei der Geltendmachung der Spesen betrügerische Absichten haben, so macht er sich strafbar. Er wird angehalten, das Spesenreglement einzusehen und zwingend einzuhalten.
Spesenabrechnung im Onlinetool:
Sie können die Spesen dem Kunden normal verrechnen. Bitte füllen Sie unser Spesenformular (Excel im Download verfügbar) aus. Sobald Ihr Kunde die Rechnung bezahlt hat, können Sie den Spesenbetrag bei der Erstellung des Arbeitsrapportes einfügen und das Spesenformular sowie die Belege hochladen.
Vermerke auf dem Lohnausweis
Pauschalspesen werden unter Ziffer 13.2.1 betragsmässig ausgewiesen.
Spesen in Fremdwährung
Spesenbeträge in einer Fremdwährung müssen direkt vom Freelancer, Contractor, Mitarbeitenden in Schweizer Franken umgerechnet werden. Wird die Rechnung bereits in Fremdwährung an den Kunden gestellt, erfolgt eine Umrechnung in Schweizer Franken nach Geldeingang bei payroll+.
Wenn Ihr Lohn CHF 120’000.- pro Jahr überschreitet, dann wird Ihnen vom Steueramt automatisch eine Steuererklärung zugesandt.
Ansonsten reicht der Abzug Ihres Arbeitgebers (payroll+), auf Wunsch können aber alle beim Steueramt eine Steuererklärung beantragen/einreichen. Bitte kontaktieren Sie dazu das Steueramt in Ihrem Wohnkanton.
Am 1. Januar 2021 tritt die Revision der Quellensteuerverordnung in Kraft. Das Schweizer Quellensteuersystem aus dem Jahr 1995 wird somit nach 25 Jahren grundlegend verändert. Das Ziel ist die Gleichbehandlung von quellenbesteuerten und ordentlich besteuerten Arbeitnehmenden. Gleichzeitig wird die Rechtssicherheit für Arbeitgebende und den Arbeitnehmende erhöht.
In der Schweiz ansässige Quellensteuerpflichtige mit einem jährlichen Bruttoerwerbseinkommen ab CHF 120’000 unterliegen weiterhin einer obligatorischen nachträglichen ordentlichen Veranlagung (NOV). Neu können auch quellensteuerpflichtige Arbeitnehmende mit einem jährlichen Bruttoerwerbseinkommen unterhalb dieses Schwellenwerts eine NOV beantragen. Zudem besteht auch die Möglichkeit einer Neuberechnung oder die Beantragung einer NOV, wenn Sie mit dem bei Ihnen vorgenommenen Quellensteuerabzug nicht einverstanden sind. Hierfür müssen Sie sich bis zum 31. März bei der zuständigen Steuerbehörde melden (Steuerbehörde Ihres Wohnkantons).
Hinweis zur nachträglich ordentlichen Veranlagung: Wird die NOV von einem in der Schweiz ansässigen Quellensteuerpflichtigen mit einem jährlichen Bruttoerwerbseinkommen unterhalb des Schwellenwertes beantragt, hat dies auch für alle kommenden Jahre eine rechtliche Bindungswirkung. Dies gilt jedoch nicht für Quellensteuerpflichtige ohne Ansässigkeit in der Schweiz (sog. Quasi-Ansässigkeit = steuerlicher Wohnort im Ausland, Arbeitsort in der Schweiz). Die Voraussetzungen für die Einreichung der NOV sind gegeben, wenn im entsprechenden Steuerjahr mind. 90% des weltweiten Bruttoerwerbeinkommens in der Schweiz steuerpflichtig war.
Was beinhalten diese Neuerungen und was bedeutet das konkret für Sie?
- Wegfall Nebenerwerbtarif «D»
- Abrechnung nach Monatsmodell – gültig für Kantone AG, AI, AR, BE, BL, BS, GL, GR, JU, LU, NE, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, UR, ZG, ZH
- Der Monat gilt als Steuerperiode
- Das satzbestimmende Einkommen berechnet sich aus den gesamten monatlichen Bruttoeinkünften (Stundenlohn auf 180 Std. pro Monat / Tageslohn auf 21.667 Tage pro Monat)
- Abrechnung nach Jahresmodell – gültig für Kantone FR, GE, TI, VD, VS
- Das Jahr gilt als Steuerperiode
- Das satzbestimmende Einkommen berechnet sich aus den gesamten, im betreffenden Jahr unterliegenden Bruttoeinkünften (Stundenlohn auf 2’160 Stunden pro Jahr / Tageslohn auf 260 Tage pro Jahr)
Wichtiger Hinweis für Quellensteuerpflichtige mit mehreren Arbeitgebern und Teilzeitbeschäftigte
- Kennt der Arbeitgeber den Gesamtbeschäftigungsgrad des Arbeitnehmenden, wird der Lohn für das satzbestimmende Einkommen auf den effektiven Gesamtbeschäftigungsgrad aller Erwerbstätigkeiten umgerechnet
- Kennt der Arbeitgeber den Gesamtbeschäftigungsgrad des Arbeitnehmenden nicht, wird der Lohn für das satzbestimmende Einkommen auf einen Beschäftigungsgrad von 100% aufgerechnet
- Kennt der Arbeitgeber die Gesamteinkünfte des Arbeitnehmenden, wird der Lohn für das satzbestimmende Einkommen auf das tatsächliche Gesamtbruttoeinkommen angewandt
Für eine korrekte Berechnung des satzbestimmenden Einkommens müssen Quellensteuerpflichtige mit mehreren Arbeitsverhältnissen und/oder Teilzeitbeschäftigungen deshalb den Gesamtbeschäftigungsgrad offenlegen. Dies betrifft alle Einkünfte aus unselbständigen und/oder selbständigen Erwerbstätigkeiten.
Wird payroll+ weder das Arbeitspensum noch der erzielte Lohn aus einer anderen Tätigkeit bekannt gegeben, ist für das satzbestimmende Einkommen jedes Arbeitsverhältnis auf ein 100%-Pensum aufzurechnen.
Ob die Rechnungstellung ins Ausland exkl. MwSt erfolgen kann, muss von payroll+ vorgängig geprüft werden. Bitte melden Sie sich bei payroll+, um die Rechnungsstellung ohne MwSt zu prüfen.
Alle Löhne werden in Schweizerfranken (CHF) bezahlt, da die Sozialabgaben in der Schweiz in CHF abzuführen sind.
Die Fremdwährung wird zum Tageskurs bei Geldeingang auf der Bank umgerechnet. payroll+ hat keinen Einfluss auf den Umrechnungskurs.
Sie können uns jederzeit für Fragen zur Rechnungsstellung kontaktieren.
OR Art. 327a
Der Arbeitgeber hat dem Arbeitnehmer alle durch die Ausführung der Arbeit notwendig entstehenden Auslagen zu ersetzen, bei Arbeit an auswärtigen Arbeitsorten auch die für den Unterhalt erforderlichen Aufwendungen.
AHVV Art. 9
- Unkosten sind Auslagen, die dem Arbeitnehmer bei der Ausführung seiner Arbeiten entstehen. Unkostenentschädigungen gehören nicht zum massgebenden Lohn.
- Keine Unkostenentschädigungen sind regelmässige Entschädigungen für die Fahrt des Arbeitnehmers vom Wohnort zum gewöhnlichen Arbeitsort sowie für die übliche Verpflegung am Wohnort oder am gewöhnlichen Arbeitsort; sie gehören grundsätzlich zum massgebenden Lohn.
Beispiele von Spesen für Miete, Geschäftsfahrzeug, Krankenkasse, Halbtax und Generalabonnement
Übernahme der Miete für den Mitarbeitenden
- Solche Entschädigungen oder die direkte Zahlung der Wohnkosten für den Mitarbeiter, stellen eine geldwerte Leistung dar und müssen als Lohn aufgerechnet werden. (ausgenommen Home Office Entschädigung).
Geschäftsfahrzeug wird ebenfalls Privat genutzt
- Dies stellt eine geldwerte Leistung dar, muss als Lohn aufgerechnet werden. 0.9% des Autokaufpreises.
Krankenkasse wird von Firma bezahlt
- Dies stellt ebenfalls eine geldwerte Leistung dar, muss als Lohn aufgerechnet werden.
Halbtax für die Bahnfahrt (SBB) wird von der Firma bezahlt
- Dies stellt keine geldwerte Leistung dar, muss als nicht aufgerechnet werden und kann 1:1 bezahlt werden.
Generalabonnement (GA von der SBB) wird privat und geschäftlich genutzt
- Dem MA darf nicht der ganze Betrag für ein Jahr ausbezahlt werden.
- Der Mitarbeiter kann uns pro Monat die Strecken, welche er geschäftlich führt, bei der SBB raussuchen und uns den Tarif für die Strecke 2. Klasse mit Halbtax (bei 2.Klasse GA) Tarif 1 Klasse mit Halbtax (bei 1. Klasse GA) angeben. Dies wird ihm dann vergütet. Pro Monat darf diese Vergütung 2.Kl. CHF 390.- / 1. Kl. CHF 545.-nicht überschreiten, dies ist der Preis für ein GA pro Monat. Die Monate können kumuliert werden, wird in einem Monat zum Bsp. unter CHF 390.- genutzt und im anderen drüber, kann dies verrechnet werden.
Was ist die Quellensteuer und wie hoch ist der Quellensteuerabzug?
Die Quellensteuer ist eine Steuer, welche nicht vom Steuerpflichtigen selbst entrichtet wird, sondern direkt vom Arbeitgeber. Der geschuldete Betrages wird vor der Auszahlung in Abzug gebracht und dem Gemeinwesen abgeliefert.
Quellensteuerpflicht besteht für ausländische Arbeitnehmende mit Wohnsitz oder Aufenthalt in der Schweiz und für alle Arbeitnehmende ohne Wohnsitz oder Aufenthalt in der Schweiz (inkl. Schweizer Bürger).
Die Quellensteuer wird je nach Kanton, Zivilstand, Konfession und Anzahl Kinder verschieden berechnet. Dazu erhält jeder Mitarbeitende einen Quellensteuertarif-Code.
Der Quellensteuertarif-Code setzt sich zusammen aus dem Tarif, der Anzahl Kinder und Konfession.
Tarifgruppen
A – Tarif für alleinstehende Personen
B – Tarif für verheiratete Alleinverdiener
C – Tarif für verheiratete Doppelverdiener
D – Tarif für Nebenerwerb
Anzahl Kinder
Es können maximal 9 berücksichtigt werden, die Anzahl Kinder wird nur berücksichtigt, wenn auch Kinderzulagen von payroll+ entrichtet werden.
Kirchensteuer
Y – Mit Kirchensteuer
N – Ohne Kirchensteuer
Beispiel: A0Y Alleinstehende Person ohne Kind mit Kirchensteuer
Quellensteuerrechner von Comparis:
https://www.comparis.ch/neu-in-der-schweiz/finanzen/quellensteuer
Mit Pauschalspesen werden meist leitenden Angestellten oder Aussendienstmitarbeitenden Kleinspesen (in der Regel Einzelauslagen bis CHF 50.–) und repräsentative Auslagen (z.B. für private Einladungen zu Hause) ersetzt. Begünstigte dürfen dann solche Kleinspesen bis CHF 50.– pro Ereignis nicht mehr als effektive Spesen abrechnen.
Beispiele, was durch Repräsentationsspesen abgegolten wird
Kleinspesen, welche mit Repräsentationsspesen abgegolten werden, sind gemäss Musterreglement insbesondere:
- Einladungen von Geschäftspartnern zu kleineren Verpflegungen im Restaurant oder zu Hause
- Geschenke bei Einladungen von Geschäftsfreunden (z.B. Blumen und Alkoholikas)
- Zwischenverpflegungen (ohne Mittag- und Abendessen auf Geschäftsreisen)
- Trinkgelder
- Geschäftstelefonate von privaten Telefonen aus
- Einladungen von Mitarbeitenden und Geschenke an Mitarbeitende
- Beiträge an Institutionen, Vereine etc.
- Nebenauslagen für und mit Kunden ohne Quittungen
- Kleinauslagen bei Besprechungen und Sitzungen
- Tram-, Bus-, Taxifahrten
- Parkgebühren
- Geschäftsfahrten mit dem Privatwagen im Ortsrayon (Radius 30 km)
- Post- und Telefongebühren
- Kleiderreinigungen
Sind Fach- und Führungskrüfte welche normalerweise im Ausland den Wohnsitz haben und nur für ein bestimmtes Projekt/Dauer vorübergehend in die Schweiz zum Arbeiten kommen.
Vorübergehend heisst eine befristete Anstellung zu maximal 5 Jahren. Sobald eine unbefristete Tätigkeit vorliegt, können diese Spesen nicht mehr in Abzug gebracht werden. Also sobald wir einen unbefristeten Vertrag ausstellen, dürfen diese Spesen nicht gegeben werden.
Reisekosten:
Die notwendigen Kosten für Reisen zwischen dem ausländischen Wohnsitz und der Schweiz, dazu sind die KM Entschädigung oder die Belege der Flugkosten erforderlich.
Wohnkosten:
Die angemessenen Wohnkosten in der Schweiz bei Beibehaltung einer ständig für den Eigengebrauch zur Verfügung stehenden Wohnung im Ausland. Dazu braucht es einen Nachweis der Wohnung im Ausland / Schweiz durch den Mietvertrag/Hypothek oder Heiz-/Energierechnungen. Die Belege sind keine erforderlich es können pauschal CHF 1’500.- für maximal 5 Jahre geltend gemacht werden falls er jedoch bereits davor in der Schweiz war nicht mehr. Der Expatriate selbst kann, Wohnkosten über CHF 1’500.- bei seiner Steuererklärung geltend machen.
Umzugskosten:
Die notwendigen Kosten für den Umzug in die Schweiz und zurück in den früheren ausländischen Wohnsitzstaat sowie die notwendigen Hin- und Rückreisekosten des Expatriate und seiner Familie bei Beginn und Ende des Arbeitsverhältnisses werden übernommen sofern alle Kosten in diesem Zusammenhang belegt werden können.
Unterrichtskosten:
Die Kosten für den Unterricht der minderjährigen fremdsprachigen Kinder an fremdsprachigen Privatschulen, sofern die öffentlichen Schulen keinen Unterricht in deren Sprache anbieten dazu sind alle Belege erforderlich.
Die Verordnung dazu finden Sie hier:
Spesen müssen stets geschäftsmässig begründete Aufwendungen sein. Nur der Kunde/Einsatzbetrieb kann jederzeit nachvollziehen, ob es sich um geschäftsmässig begründete Aufwendungen handelt. payroll+ kann bei einer allfälligen AHV/SUVA Kontrolle Spesen nur sehr schwer nachvollziehen. Deshalb empfehlen wir dem Freelancer, Contractor oder Mitarbeitenden dringend, die Spesen dem Kunden/Einsatzbetrieb direkt in Rechnung zu stellen.
Bei einer Abrechnung über payroll+ muss zwingend das Spesenformular verwendet werden: Downloads
In Punkt 2 des Spesenreglements finden Sie Regelungen zu den Fahrtkosten.
Beispiel:
Kunde ansässig in Bern Stadtzentrum, Freelancer ansässig in Zürich Stadtzentrum
Fahrtkosten SBB Bern HB – Zürich HB Einzelfahrt ohne Ermässigung 2.Klasse 51 CHF
Fahrtkosten SBB GA Monat 2. Klasse 340 CHF
340 CHF/51 CHF = 6.66
Bis zur 7. Fahrt Abrechnung über Einzelbelege
Ab der 7. Fahrt kann ein Monats-GA abgerechnet werden
Fahrtkosten Auto Bern Stadtzentrum – Zürich Stadtzentrum 124km. Mit 0.70 CHF/km
124×0.70 CHF = 86.80 CHF
Bedeutet: Das Auto wäre teurer für diese Strecke und darf daher nicht abgerechnet werden
Da payroll+ als AG MwSt pflichtig ist, muss payroll+ auf allen Rechnungen die aktuelle MwSt verrechnen. Der Personalverleih ist gemäss Gesetz und etlichen Gerichtsentscheide Mwst pflichtig und da payroll+ AG ein Personalverleih-Unternehmen ist, müssen wir auf unseren Rechnungen eine Mwst erheben.
Im Personalverleih und Freelancer Onlinetool ist der gesamte Rechnungsbetrag mit 8.1% MwSt zu besteuern. (Art. 21 Abs. 2 Ziff 12 MWSTG).
Beispiel: Sie stellen Ihrem Kunden eine Rechnung von CHF 10’000.-, der effektive Rechnungsbetrag an Ihren Kunden ist CHF 10’770.-. Aber keine Sorge, denn Ihr Kunde erhält die MwSt wieder zurück, sofern er die Vorsteuer gelten machen kann.
Im payroll+ Modell Smart werden die 8.1% MwSt nur auf die payroll+ Kosten erhoben, nicht auf den Rechnungsbetrag.
Beispiel: Sie haben Gesamtlohnkosten von 10’000 CHF. Wir verrechnen für unsere Dienstleistung 3%, also CHF 300.-. Sie bezahlen lediglich auf diesen Betrag die MwSt. Also Ihr effektiver Rechnungsbetrag ist 10’323.10 CHF anstatt 11’093.10 CHF,
Werden Arbeiten für einen Dienstleistungsempfänger im Ausland erbracht, dann kann die MwSt von payroll+ deaktiviert werden. Bitte melden Sie sich dazu direkt bei einem payroll+ Mitarbeitenden.
https://www.suva.ch/de-ch/versicherung/unfallversicherung/abredeversicherung
Hier können Sie eine Abredeversicherung nach Ende Ihres Einsatzes über payroll+ abschliessen.
Der versicherte Verdienst ist pro Jahr auf 250000 Franken pro Person begrenzt. Vorbehalten sind abweichende Vereinbarungen in der Police. Leistungen Dritter wie beispielsweise IV-Leistungen werden angerechnet.
Der Anspruch einer Überbrückungsrente besteht nur dann, wenn während 15 Jahren (resp. mindestens 10 Jahren für eine gekürzte Rente) innerhalb der letzten 20 Jahre und davon die letzten sieben Jahre vor dem Leistungsbezug ununterbrochen, in einem Betrieb gemäss Geltungsbereich GAV FAR eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat.
Eine zwingende Voraussetzung für die Anerkennung von temporären Einsätzen als dem GAV FAR unterstehend, ist immer auch die betriebliche Unterstellung des Einsatzbetriebes unter den GAV FAR.
Ja, dies können Sie. Hier finden Sie die Bedingungen und Formulare dazu: https://www.zas.admin.ch/de/beitritt-zur-freiwilligen-ahviv
Das KVG (Krankenversicherungsgesetz) schreibt vor, dass jede Person, welche zum Arbeiten in die Schweiz kommt oder sich in der Schweiz mit Wohnsitz anmeldet, einer anerkannten Schweizer Krankenkasse anschliessen muss. Kommt eine Person dem nicht nach, wird sie automatisch vom Migrationsamt bei einer Krankenkasse angeschlossen.
Ein Wahlrecht besteht nur für Grenzgänger, welche in folgenden Staaten den Hauptwohnsitz haben und eine genügende Krankenversicherung im Wohnsitzstaat nachweisen können:
Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, Portugal (2), Spanien (2)
Keine Versicherung in der Schweiz benötigen Personen mit Hauptwohnsitz in Liechtenstein
Zwingend eine Krankenversicherung in der Schweiz benötigen Personen von den folgenden Staaten:
Belgien, Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Griechenland, Grossbritannien, Irland, Island, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal (1), Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien (3), Tschechien, Ungarn und Zypern
(1) nur für Grenzgänger/innen und Arbeitslose, Rentner/in fix in CH
(2) nur Rentner/in;
(3) ausser Rentner/in
http://www.gebo.ch/sozialversicherungen-grenzuberschreitend/
Der Angestellte ist verpflichtet, sich am ersten Krankheitstag zwingend bei payroll+ und dem Arbeitgeber zu melden.
Für Informationen dazu kann payroll+ jederzeit kontaktiert werden.
Der Angestellte ist verpflichtet, sich am ersten Krankheitstag zwingend bei payroll+ zu melden. Wird der Angestellte ohne Verschulden innert der ersten drei Monate an der Arbeitsleistung verhindert, so hat der Angestellte im Rahmen eines unbefristeten Arbeitsvertrags, keinen Lohnanspruch vor dem ersten Tag des vierten Monats des Arbeitsverhältnisses; der Angestellte hat daher den Lohnausfall während der Karenzfrist von drei Monaten auf sich zu nehmen. Dies hat keinen Einfluss auf die Leistung der Kollektivtaggeldversicherung, welche bei einer längeren Krankheit ab dem 31.Tag zum Zuge kommt. Dies gilt nicht bei abweichenden Regelungen eines allgemeinverbindlichen GAVs.
Wird die angestellte Person während der Probezeit über einen längeren Zeitraum krank, so kann payroll+ das Arbeitsverhältnis gemäss Art. 335b Abs. 1 OR jederzeit kündigen. Kündigung zur Unzeit gemäss Art. 336c Abs. 1 Bst. b OR kommt erst zum Tragen, wenn die angestellte Person die Probezeit erfolgreich absolviert hat. Diese Kündigung erfolgt nicht aus Schikane, sondern hat einen pragmatischen Grund. Mit jeder Anmeldung eines Krankheitsfalles bei der Krankentaggeldversicherung und der Erbringung von Leistungen wird die Police belastet. Sobald die Anmeldung von Fällen eine gewisse Anzahl erreicht, wird die Kranktaggeldversicherung (KTG) die Prämien entsprechend erhöhen, da ein höheres Risiko für sie besteht. Das Geschäftsmodell von payroll+ ist anfällig für eine höhere Rate an Krankheitsfällen, da es sich um ein Dreiecksarbeitsverhältnis handelt. Damit die Prämien der Kollektiv-Krankentaggeldversicherung nicht ins Unermessliche steigen, was auch den übrigen angestellten Personen zu Gute kommt und sich vor Betrug zu schützen, hat die payroll+ AG keine andere Wahl, als das Arbeitsverhältnis in solchen Fällen zu beenden.
Sollte die angestellte Person selber die Kündigung ausgesprochen haben, dann gelten diese Sperrfristen nicht.
Das Arbeitsverhältnis kann nach der Genesung unter Absprache und neuem Vertrag mit payroll+ wieder aufgenommen werden.
Bei der SWICA Versicherung sind unsere Mitarbeitenden für Krankheit und bei der Suva Linth für Betriebsunfälle bzw. Nichtbetriebsunfälle versichert. Die Versicherungsleistung beträgt 80% des durchschnittlichen Verdienstes bei einer Leistungsdauer von 04 bis 720 Tage. BVG-Beiträge werden bei der PK Pro in Schwyz abgerechnet. Weitere Details entnehmen Sie dem BVG Leistungsblatt. Sozialleistungsbeiträge wie AHV, IV, EO und ALV werden wie gesetzlich vorgeschrieben, abgerechnet.
Für Informationen zu den Versicherungen können Sie uns jederzeit kontaktieren 055 416 50 50.
Falls Sie einen Unfall hatten, dann nehmen Sie bitte sobald wie möglich Kontakt mit uns unter info@payrollplus.ch auf.
Damit wir die Unfallmeldung unverzüglich vornehmen können, benötigen wir zudem folgende Informationen:
- Berufsunfall / nicht Berufsunfall
- Einsatzbetrieb zum Zeitpunkt des Unfalls
- Besteht eine Arbeitsunfähigkeit? Wenn ja, wie lange? (Bitte Arztzeugnis beilegen)
- Unfalldatum und Uhrzeit
- Unfall Ort (Adresse/PLZ / Ort)
- Üblicher Arbeitsplatz
- Unfallstelle (Werkstatt / Zuhause / Strasse)
- Sachverhalt was genau passiert ist
- Verletztes Körperteil
- Verletzungsseite (linkt / rechts)
- Verletzungsart (Prellung / Entzündung / etc.)
- Erstbehandelnder Arzt
- Betriebsübliche Arbeitszeit
- Arbeitszeit des Mitarbeiters / Pensum
- Letzter Arbeitstag vor Unfall
- Haben Sie noch weitere Arbeitgeber neben payroll+? Wenn ja, bitte Pensum angeben
- Sind Sie im Zwischenverdienst und/oder beim Arbeitsamt aktiv gemeldet?